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Interview Mathias Bork „Wir arbeiten daran, mehr junge Kunden zu erreichen“ – QVC-Chef Bork kämpft gegen das Image als Rentnersender

Der QVC-Chef erklärt, wie er junge Kunden über Youtube und Facebook ansprechen will und was sein Shoppingsender besser macht als Amazon.
01.07.2018 - 15:41 Uhr Kommentieren
„Bei uns kommt das größte Wachstum inzwischen aus dem Online-Geschäft.“ Quelle: PR
QVC-Chef Mathias Bork

„Bei uns kommt das größte Wachstum inzwischen aus dem Online-Geschäft.“

(Foto: PR)

Düsseldorf Herr Bork, ist Homeshopping nicht ein Nischenthema für Senioren?
Nein. Unsere Kunden sind zwischen 35 und 64 Jahre alt. Die Kunden, die online einkaufen, sind generell jünger. Wir arbeiten daran, mehr junge Kunden zu erreichen. Sie können sich im Webshop, Kurzfassungen der Sendungen oder Tutorials und Hintergrund-Geschichten auf unserem Beauty-Blog, Youtube und Facebook anschauen.

Das heißt, Sie machen immer mehr Geschäft auch über den Webshop?
Als ich 2009 zu QVC kam erzielten wir in Deutschland nur rund zehn Prozent des Umsatzes über das Online-Geschäft. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres waren es weltweit bei QVC schon 53 Prozent. Rund 65 Prozent des E-Commerce-Umsatzes kamen über mobile Endgeräte. Bei uns kommt das größte Wachstum inzwischen aus dem Online-Geschäft.

Haben Sie denn auch ein Sortiment, das junge Kunden anspricht?
Einige halten uns immer noch für altbacken. Dabei verkaufen wir viele moderne und hochwertige Marken wie Bose, Bang & Olufsen, KitchenAid und Babor Kosmetik. Damit unterscheiden wir uns von unseren Konkurrenten. Außerdem kooperieren wir mit dem Die-Höhle-der-Löwen-Investor Ralf Dümmel.

Nach welchen Marken halten Sie denn gezielt Ausschau?
Für uns sind beispielsweise Marken interessant, die mit uns ein besonderes Angebot verkaufen wollen, sei es ein Produkt in einer speziellen Farbe oder in einem einzigartigen Set, das es so im Markt noch nicht gibt. So haben wir mit Philips 25.000 elektrische Zahnbürsten in Sonderfarben an einem Tag verkauft.

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    Was unterscheidet Sie von einem klassischen Onlinehändler wie Amazon?
    Amazon hat vielleicht 1.000 Kaffeemaschinen im Angebot. Wir wählen nur die Kaffeemaschinen aus, die unseren Kundenbedürfnissen entsprechen und die wir in unseren Sendungen mit ausführlicher Beratung präsentieren.

    Aber Onlinehändler wie Amazon oder Zalando haben zweistellige Wachstumsraten, da kommen Sie nicht mit.
    Wir könnten unseren Umsatz noch stärker steigern. Doch unser oberstes Unternehmensziel ist es, nachhaltig profitabel zu wachsen. Daher fokussieren wir uns beim Ausbau unseres Sortiments gerne auf Produktgruppen mit einer niedrigen Retourenrate.

    Welches Sortiment wollen Sie in Zukunft ausbauen?
    Ich sehe das größte Wachstumspotenzial in den nächsten Jahren im Kosmetikgeschäft. Dort erwarten wir kontinuierlich Neuheiten, die den Markt beleben.

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