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iPhone beim Discounter Aldi wird zum Apple-Store

Das iPhone kommt zu Aldi: Das Premium-Smartphone von Apple wird in der kommenden Woche erstmals in den Filialen des Discounters zu kaufen sein – allerdings nicht in der neuesten Version.
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Aldi verkauft Iphone zum Schnäppchen-Preis – lohnt sich der Kauf?

Düsseldorf Aldi Süd bringt in der kommenden Woche ein Apple-Smartphone in seine Läden. Das iPhone 6 Plus mit 16 Gigabyte internem Speicher wird ab Mittwoch, 12. April, in einigen Filialen des Discounters für 479 Euro angeboten – ohne Vertrag und Sim-Lock. Dazu gibt es noch ein Starter-Set des firmeneigenen Mobilfunkanbieters „Aldi Talk“ mit 10 Euro Startguthaben. Verfügbar sind die Farben Spacegrau oder Silber.

Das Angebot ist regional begrenzt. Zudem warnt Aldi im Kleingedruckten seines Prospektes: „Bitte beachten Sie, dass diese Aktionsartikel im Unterschied zu unserem ständig vorhandenen Sortiment mur in begrenzter Anzahl zur Verfügung stehen. Sie können daher schon am Vormittag des ersten Aktionstages kurz nach Aktionsbeginn ausverkauft sein.“

Im offiziellen Apple Store ist das iPhone 6 Plus, das vor knapp drei Jahren auf den Markt gebracht wurde, nicht mehr erhältlich. Das Nachfolgemodell iPhone 6S Plus kostet dort allerdings mindestens 759 Euro.

Seit Dezember bietet Aldi bereits über den „Aldi Talk“ Mobilfunkshop auch Smartphones, Tablets und entsprechendes Zubehör an. Im Sortiment sind Produkte aller bekannten Hersteller, wie Apple, Samsung, LG oder Huawei. Für die Abwicklung haben sich Aldi Süd und Aldi Nord einen langjährigen Partner an Bord geholt: Medion.

Wie sich das Aldi-Logo verändert hat
Die Keimzelle
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Seit 1913 betrieben Karl und Anna Albrecht in Essen-Schonnebeck ein Lebensmittelgeschäft. Die Aufnahme zeigt den Laden im Jahr 1930. Ein offizielles Logo gab es da noch nicht.

(Foto: obs/ALDI Einkauf GmBH & Co.oHG)
1948
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Wenige Jahre, nachdem die Brüder Karl und Theo das Unternehmen von ihrem Vater Karl Albrecht übernommen haben, entwerfen sie ein Logo. Damals war es noch rot mit weißer Schrift. Die Brüder expandieren stark, eröffnen 1953 in Essen das erste Regionallager.

(Foto: Aldi Süd)
1957
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Nachdem die Mutter Anna Albrecht aus der Geschäftsführung ausgeschieden ist, verschwindet auch der Name Karl des Vaters aus dem Firmenlogo. Das Unternehmen hat zu dieser Zeit schon mehr als 100 Filialen.

(Foto: Aldi Süd)
1963
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Nach der Trennung von Aldi Nord 1961 expandiert Aldi Süd als Discounter. Zugleich wechselt die Farbe des Logos. Bei Aldi Süd ist es jetzt blau mit weißer Schrift, beim Nord-Bruder genau umgekehrt: Weiß mit blauer Schrift. Der Name Albrecht wird nun in Versalien geschrieben.

(Foto: Aldi Süd)
1975
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Nach und nach setzt sich die Kurzform Aldi durch, zusammengesetzt aus den Worten Albrecht und Discount. Diese findet sich ab 1975 dann auch auf dem offiziellen blau-weißen Logo wieder. Leicht abgewandelt kam das Signet so auch in Österreich und den USA zum Einsatz.

(Foto: Aldi Süd)
1982
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Der radikale Bruch kam 1982. Die Urform des heutigen Logos wurde eingeführt: Das angeschnittene hellblaue A auf dunkelblauem Grund, gefasst von einem gelben und orangen Rahmen. Der Zusatz „Süd“ kam erst später dazu. Doch mit dem neuen Logo wurde die Trennung in Nord und Süd auch optisch klarer vollzogen. Aldi Nord hat die Urform seines heutigen Logos in Rechteckform erst in den 90er-Jahren eingeführt.

(Foto: Aldi Süd)
2006
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Im Jahr 2006 wird das Logo erneut leicht überarbeitet. Die Farben werden kräftiger, die Lettern des Schriftzugs Aldi schmaler. Aldi Süd baut sein Netz in immer mehr Ländern aus und wird zu einem internationalen Konzern.

(Foto: Aldi Süd)

Was auf den ersten Blick wenig spektakulär wirkte, war für die Discountriesen ein gewaltiger Schritt. Hatten sie noch bis vor kurzem den Onlinehandel gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Schon dass die beiden Aldi-Konzerne hier gemeinsam vorgehen, zeigt die große strategische Bedeutung.

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