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Iran-Abkommen Hapag-Lloyd fährt Iran-Geschäft zurück

Hapag-Lloyd begrenzt wegen der drohenden US-Sanktionen das Geschäft mit dem Iran. Einer von zwei Zubringerdiensten stellte die Reederei bereits ein.
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Hapag-Lloyd ist Deutschlands größte Reederei. Quelle: Reuters
Hapag Lloyd

Hapag-Lloyd ist Deutschlands größte Reederei.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDeutschlands größte Containerreederei Hapag-Lloyd fährt wegen der drohenden US-Sanktionen ihr Geschäft mit dem Iran zurück. Hapag-Lloyd habe einen von zwei Zubringerdiensten für den Iran eingestellt und werde über den Verbleibenden bis zum 4. November entscheiden, wenn die Sanktionen greifen sollen, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Der Konzern habe einen Prozess eingeleitet, um den Transport von Produkten, die in der Liste der von den US-Sanktionen betroffenen Waren enthalten sind, innerhalb der erforderlichen Zeit zu stoppen. Hapag bietet nach eigenen Angaben keine eigenen direkten Transporte in den Iran an, sondern arbeitet dabei mit Partnern zusammen, deren Schiffe vom Hafen Jebel Ali in Dubai ablegen.

Hintergrund ist der Streit über das internationale Atomabkommen mit dem Iran. Die USA waren Mitte Mai aus der Vereinbarung ausgestiegen, womit die Islamische Republik ab August wieder mit einer Wirtschaftsblockade durch die Regierung in Washington rechnen muss.

Die USA drohen nicht nur dem Iran mit Sanktionen, sondern auch allen Firmen, die mit dem Land weiter Geschäfte machen. Die amerikanischen Strafmaßnahmen sehen Übergangsfristen vor, während der die Geschäfte mit dem Iran heruntergefahren werden sollen. Die weltweit führenden Container-Reedereien Maersk und MSC hatten bereits vor einem Monat erklärt, ihre Iran-Aktivitäten wegen der drohenden Sanktionen zu überprüfen.

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  • rtr
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