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ITB in Berlin Die Markführer boykottieren die Reisemesse

Die Reisebranche rüstet sich für ihr nächstes Großereignis. Am Mittwoch beginnt in Berlin die Internationale Tourismusbörse (ITB). Der bis Sonntag dauernde Branchentreff gilt als die weltweit größte Schau rund ums Reisen und füllt die Berliner Messehallen bis zum letzten Quadratmeter – und das, obwohl wichtige Anbieter fehlen.

DÜSSELDORF. Nach dem Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft, das für die Branche mit durchschnittlichen Zuwächsen um 2 Prozent eher bescheiden geblieben war, signalisiert die Branche wieder neue Zuversicht. Nach dem Sportereignis gebe es bei der Kundschaft „Nachholbedarf“, sagte Klaus Laepple dem Handelsblatt. Laepple ist Doppelpräsident des Deutschen Reise-Verbandes und des Bundesverbandes der Touristik-Wirtschaft. Viele Menschen hätten im vergangenen Jahr zugunsten von Fußball und Fan-Meilen auf Urlaub verzichtet und würden nun „bestimmt wieder reisen“.

Optimismus verbreiten auch die großen Anbieter Tui und Thomas Cook, die beim Buchungseingang für Pauschalreisen eine anziehende Nachfrage feststellen. Und Dertour, Spezialist für „Baustein-Reisen“ aus individuell zusammengestellten Flug-, Hotel- und Mietwagenbuchungen, sieht für den Sommer sogar ein Nachfrageplus von 7 Prozent. Der Trend zur Fernreise setze sich fort.

Auf der ITB in Berlin sind die großen Player der Branche aber nicht vertreten. Die Branchenzweiten und -dritten Thomas Cook und Rewe-Touristik, zu der auch Dertour gehört, sind der Messe schon in den letzten Jahren fernblieben. Nun tut es ihnen Branchenprimus Tui gleich, der im letzten Jahr für seinen Messeauftritt noch eine halbe Halle in Beschlag genommen hatte. Leer bleibt der Raum dennoch nicht: Die Veranstalter erwarten 11 000 Aussteller aus 180 Ländern und Regionen.

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