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Jack & Jones und Vero Moda Modeketten schließen sich „Fur Free Programm“ an

Weltweit werden jährlich Millionen Tiere für den Handel mit Pelzen getötet. Auch hinter vermeintlichem Kunstfell verbirgt sich oft echtes Tierfell. Nun setzen die Modeketten Jack & Jones, Only und Vero Moda ein Zeichen.
21.11.2014 - 13:19 Uhr Kommentieren
Unternehmen, die dem „Fur Free“-Programm betreten, verpflichten sich dazu, kein Echtfell mehr im Sortiment anzubieten. Quelle: dpa

Unternehmen, die dem „Fur Free“-Programm betreten, verpflichten sich dazu, kein Echtfell mehr im Sortiment anzubieten.

(Foto: dpa)

Bonn Der Trend zur Pelzkante an Winterjacken und zum flauschigen Fellbommel an der Mütze hält sich hartnäckig – doch echtes Tierfell soll dabei künftig noch stärker von Kunstfell verdrängt werden. Wie der deutsche Tierschutzbund am Freitag in Bonn mitteilte, hat sich eines der größten europäischen Modeunternehmen, Bestseller, dem „Fur Free Programm“ angeschlossen. Zu dem dänischen Konzern gehören die Modeketten Jack & Jones, Only und Vero Moda.

Unternehmen, die dem „Fur Free“-Programm betreten, verpflichten sich dem Tierschutzbund zufolge, kein Echtfell mehr im Sortiment anzubieten. Bestseller sei zwar schon seit zehn Jahren pelzfrei, erhöhe mit dem Beitritt aber den Druck auf jene Firmen, die immer noch echten Pelz im Angebot hätten.

Verbraucher gingen oft davon aus, dass es sich bei den Fellverbrämungen an ihrer Kleidung um Kunstfell handele. Tatsächlich verberge sich aber hinter den vermeintlichen Kunstfellbommeln oft echtes Fell, zum Beispiel vom Marderhund. Dies sei im vergangenen Winter mehrfach nachgewiesen worden.

Weltweit würden jedes Jahr Millionen Tiere für den Handel mit Pelzen getötet, erklärte der Tierschutzbund. Allein in Pelztierfarmen würden mehr als 50 Millionen Tiere getötet, um ihre Felle zu Mäntel, Jacken oder Mützen zu verarbeiten.

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