Japanische Fluglinie ANA trotz „Dreamliner“-Pannen optimistisch

Die japanische Fluglinie All Nippon Airways hält an ihren Jahreszielen fest. Der Lufthansa Partner ANA rechnet demnach trotz der „Dreamliner“-Pannenserie mit wachsenden Gewinnen.
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All Nippon Airway in Tokio. Die Fluglinie hält an ihrer Prognose fest. Quelle: Reuters

All Nippon Airway in Tokio. Die Fluglinie hält an ihrer Prognose fest.

(Foto: Reuters)

TokioDer japanische Lufthansa-Partner All Nippon Airways (ANA) rechnet ungeachtet des Ausfalls seiner pannengeplagten „Dreamliner“-Flugzeuge mit deutlichen Ertragszuwächsen im laufenden Geschäftsjahr.

Die Fluggesellschaft hielt am Donnerstag an ihrer Prognose fest und erwartet im noch bis 31. März laufenden Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 40 Milliarden Yen (325 Millionen Euro). Das ist ein Anstieg zum Vorjahr von 42 Prozent. In den ersten neun Monaten flog ANA einen Gewinn von 52,2 Milliarden Yen ein, ein Zuwachs zum gleichen Vorjahreszeitraum von 55 Prozent.

Die Probleme mit Boeings „Dreamliner“ dürften im Januar Einnahmeausfälle von 1,4 Milliarden Yen verursachen, teilt ANA mit. Die Linie besitzt so viele dieser neuen Maschinen wie keine andere Gesellschaft. Wie lange der „Dreamliner“ ausfalle, sei derzeit nicht abzusehen. Sollte der Langstreckenflieger mehr als ein Jahr am Boden bleiben, werde dies aber Auswirkungen auf die Strategie des Konzerns haben, sagte ein Unternehmensvertreter der Agentur Jiji Press. Je nach Fall müsse man dann über Maschinen wie Flugrouten nachdenken.

  • dpa
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