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Jean-Pierre Farandou Die französische Staatsbahn SNCF bekommt einen neuen Chef

Jean-Pierre Farandou soll künftig SNCF führen. Der 62-Jährige muss bei dem französischen Staatskonzern eine Reform durchsetzen, die es in sich hat.
19.09.2019 - 15:10 Uhr Kommentieren
Der Manager gilt als sehr beliebt. Quelle: AFP
Jean-Pierre Farandou

Der Manager gilt als sehr beliebt.

(Foto: AFP)

Paris Der neue Vorstandschef ist ein echter Eisenbahner. Einer, der seine komplette Karriere beim französischen Bahnkonzern SNCF verbracht hat. Jean-Pierre Farandou, 62 Jahre alt und bislang Leiter der Tochtergesellschaft Keolis, soll ab Januar 2020 den Chefposten beim Staatskonzern SNCF in Paris übernehmen.

Präsident Emmanuel Macron hat sich für den Ingenieur Farandou ausgesprochen. Er soll auf Guillaume Pepy folgen. Doch auf dem Neuen lasten sehr hohe Erwartungen. Er soll die „SNCF 2020“ organisieren, eine Reform, die es in sich hat. Denn künftig wird es in Frankreich mehr Wettbewerb auf der Schiene geben, die SNCF mit ihren rund 270.000 Mitarbeitern muss sich gegenüber der Konkurrent beweisen. Und: Es sollen keine Mitarbeiter mehr mit privilegiertem Beamtenstatus eingestellt werden. Proteste dagegen gab es zuletzt mehr als genug.

Farandous Vorteil: Er kennt das Unternehmen bestens, ist seit 38 Jahren Bahn-Manager. Der aus Bordeaux stammende Franzose führt seit 2012 das franko-kanadische Verkehrsunternehmen Keolis, das zu 70 Prozent der SNCF gehört. 2018 erreichte er eine Umsatzsteigerung von zehn Prozent.

Der neue CEO gilt bei SNCF-Mitarbeitern als sehr beliebt, er könne gut zuhören, heißt es. Ihm wird daher auch zugetraut, dass er den Wandel behutsam durchsetzt. Der Elysée-Palast lobt vor allem Farandous „Erfahrung im Bahnbereich“.

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