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Johnson & Johnson Alex Gorsky verweigert Aussage in Untersuchung zu Asbest in Babypuder

Der Chef von Johnson & Johnson will nicht vor dem Untersuchungsausschuss aussagen. Er sei kein Experte in dem Skandal um das angeblich verseuchte Babypuder.
10.12.2019 - 04:14 Uhr Kommentieren
Der Johnson & Johnson-Chef weigert sich vor dem Untersuchungsausschuss unter Eid auszusagen. Quelle: Reuters
Alex Gorsky

Der Johnson & Johnson-Chef weigert sich vor dem Untersuchungsausschuss unter Eid auszusagen.

(Foto: Reuters)

Los Angeles, New York Bei den Untersuchungen in den USA über die Sicherheit des Babypuders verweigert Konzernchef Alex Gorsky die Aussage. „Herr Gorsky weigert sich, unter Eid vor dem Ausschuss zu sprechen, aber er hat nicht davon Abstand genommen, mehrere öffentliche Kommentare zu diesem Thema abzugeben“, sagt der Demokrat Raja Krishnamoorthi, Vorsitzender des Ausschusses, der die Untersuchungen über mutmaßlich krebserregenden Asbest im Talkum-Puder des Penaten-Herstellers führt.

Gorsky „ist, wie wir wiederholt gesagt haben, kein Experte in dem genannten Thema der Anhörung“, entgegnete Johnson & Johnson (J&J)-Sprecher Ernie Knewitz. Das Unternehmen habe stattdessen angeboten, mit dem Thema vertraute Experten zu entsenden.

Gorsky hat bisher eine führende Rolle bei den Bemühungen von J&J gespielt, Verbrauchern und Investoren zu versichern, dass das Talkpulver sicher und asbestfrei sei. Letztes Jahr bürgte er persönlich für die Sicherheit der Produkte, nachdem ein Urteil in Höhe von 4,69 Milliarden Dollar zugunsten von 22 Frauen gefällt wurde, die den Konzern wegen Eierstockkrebs angeblich ausgelöst durch J&J-Puder verklagt hatten.

Mehr: Bericht: US-Behörden leiten Untersuchung ein und laden Pharmafirmen vor.

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