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Kampf der Onlinehändler Alibaba forciert Attacke auf Amazon

Der chinesische Onlinehandel boomt und beschert Alibaba ein sattes Umsatzplus. Nun wollen sich die Chinesen Amazon vorknöpfen.
01.02.2018 Update: 01.02.2018 - 17:21 Uhr Kommentieren
Amazon-Rivale Alibaba wächst rasant Quelle: AP
Alibaba im Aufwind

Der chinesische Amazon-Konkurrent wächst deutlich.

(Foto: AP)

Peking Alibabas Geschäft wächst weiterhin mit rasanter Geschwindigkeit. Nach den neuesten Quartalszahlen stieg der Umsatz des chinesischen Konzerns um 56 Prozent zum Vorjahr auf 12,7 Milliarden US Dollar. Gleichzeitig gab Alibaba bekannt, 33 Prozent Anteil beim Finanzdienstleister Ant Financial erworben zu haben.

Zum siebten Mal in Folge konnte Alibaba einen Umsatzwachstum von über fünfzig Prozent melden. Vor allem im Bereich Cloud Computing konnte der chinesische Tech-Gigant seinen Umsatz um ganze 104 Prozent steigern. Aber auch das Kerngeschäft boomt weiter: Inzwischen tummeln sich 580 Millionen mobile Nutzer auf Alibabas digitalem Marktplatz, also 31 Millionen mehr als noch im September 2017.

Im vierten Quartal findet auch immer Alibabas jährliche Kaufrausch-Orgie „Single’s Day“ statt. So gaben chinesische Konsumenten, animiert durch Rabatte und Sonderaktionen, am 11. November 2017 die Rekordsumme von 25,3 Milliarden Dollar aus. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Zuwachs von 39 Prozent. Der Börse scheint selbst dieses rasante Wachstum nicht zu reichen: Die in New York gelistete Alibaba-Aktie fiel vorbörslich um mehr als drei Prozent. Analysten hatten hier mit mehr gerechnet.

Die umsatzstärksten Shopping-Events der Welt
Platz 10: Deutschland
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Die Online-Plattform pepper.com hat die umsatzstärksten Shopping-Events der Welt ermittelt. Auf Rang 10 landen der deutsche Black Friday und Cyber Monday. 2016 überschritten deutsche Händler in der Zeitspanne zwischen den beiden Ausverkaufstagen erstmals die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro.

(Foto: dpa)
Platz 9: Indien
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Das indische Diwali-Festival (Lichterfest) ist Fest für Religion und Handel zugleich: 1,06 Milliarden Hindus feiern die Rückkehr des Gottes Lord Rama – und erfreuen sich parallel an umfangreichen Rabattaktionen von Amazon & Co. Der Umsatz in diesem Jahr: 1,29 Milliarden Euro.

(Foto: AP)
Platz 8: Japan
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In Japan beschenken am Valentinstag ausschließlich Frauen ihre Männer. Einen Monat später, am sogenannten White Day, sind dann die Herren am Zug: Mit dem Kauf von weißer Schokolade erfreuen sie ihre Partner und Freunde. Der Umsatz der Süßwarenindustrie am White Day 2017: etwa 1,45 Milliarden Euro.

(Foto: dpa - picture alliance)
Platz 7: Brasilien
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Der brasilianische Black Friday besteht zwar erst seit 2012, im Jahr 2016 betrug der Umsatz allerdings schon beachtliche 1,53 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)
Platz 6: Australien
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Am Tag nach Weihnachten ist es in Australien mit der Besinnlichkeit schon wieder vorbei: Den Boxing Day nutzen Kunden scharenweise zum Umtausch von Geschenken – und die Händler locken zusätzlich mit Rabattaktionen. Ein lukratives Geschäft, das sich 2016 in einem Gesamtumsatz von 1,53 Milliarden Euro niederschlug.

(Foto: dpa - picture alliance)
Platz 5: Dubai
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Das Dubai Shopping Festival wurde 1996 ins Leben gerufen. Konsumenten profitieren besonders vom steuerfreien Einkauf. Der Umsatz des letzten Festivals lässt sich auf 3,54 Milliarden Euro beziffern.

(Foto: dpa - picture alliance)
Platz 4: Mexiko
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Das größte Shopping-Event Mexikos nennt sich „El Buen Fin“ (zu deutsch: „Das gute Ende“) und wird vom Staat organisiert. 2016 belief sich der Umsatz auf 4,73 Milliarden Euro. Wer am „El Buen Fin“ mit Kreditkarte bezahlt (Preisrahmen zwischen 13 und 540 Dollar) darf sich zudem Hoffnungen auf einen Geldgewinn machen – verlost von der mexikanischen Steuerbehörde.

(Foto: dpa - picture alliance)

Denn der operative Gewinn lag nach Steuerabzügen und Abschreibungen bei 3,6 Milliarden Dollar, weit unter den 4,3 Milliarden Dollar, die Analysten laut Bloomberg Umfrage vorausgesagt hatten. Beim Jahresüberschuss konnte Alibaba mit 3,8 Milliarden Dollar wiederum die Erwartungen der von S&P Global befragten Experten übertreffen, die von 3,4 Milliarden Dollar ausgegangen waren. 

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    Alibaba kündigte an, eine Option zum Kauf von 33 Prozent am Zahlungsabwickler Ant Financial aus dem Jahr 2014 auszuüben. 2016 wurde der Wert des Finanzdienstleisters auf 60 Milliarden US Dollar geschätzt. Auf den Geldfluss habe die Transaktion keinen Einfluss gehabt, teilte Alibaba über eine Pressemitteilung mit. Angesichts der zunehmenden Konkurrenz durch Tencent und JD.com bauen sich die Chinesen neue Standbeine auf und strecken ihre Fühler auch in Richtung Cloud-Computing und herkömmlichen Einzelhandel aus.

    „Besondere Unterstützung“ für den Börsengang
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