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Kampf gegen steigende Kosten Zahl der Apotheken in Deutschland sinkt

Immer mehr Apotheken in Deutschland geben den Kampf ums Überleben auf und machen ihre Pforten dicht. Inzwischen ist die Zahl der Apotheken auf den niedrigsten Stand seit fast zwanzig Jahren gesunken.
1 Kommentar
Eingang einer Apotheke. Quelle: ap

Eingang einer Apotheke.

(Foto: ap)

Frankfurt In Deutschland gibt es immer weniger Apotheken. Ende des vergangenen Jahres waren es noch insgesamt 20.921 - 317 weniger als 2011, wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) am Montag in Berlin mitteilte. "Immer mehr Apotheken kämpfen um ihr Überleben", erklärte ABDA-Präsident Friedemann Schmidt.

2012 sank die Zahl der Apotheken laut ABDA das vierte Jahr in Folge auf den inzwischen niedrigsten Stand seit 1994. Die Lobbygruppe, die die Interessen der Apotheker in Deutschland vertritt, beklagt schon seit einiger Zeit steigende Sach- und Personalkosten in der Branche.

Insgesamt machten im vergangenen Jahr 501 Apotheken ihre Pforten dicht, dem standen 184 Neueröffnungen gegenüber. Die ABDA ermittelte die Zahlen auf Basis der von den Landesapothekenkammern gemeldeten Betriebserlaubnisse.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Kampf gegen steigende Kosten: Zahl der Apotheken in Deutschland sinkt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Das Apothekensterben spricht eine deutliche Sprache. Erschreckend ist aber das Berufsbild der Apothekerinnen insgesamt - Männer sterben in der Branche ja aus. Man ist ökonomisch auf Gedeih und Verderb den Honorierungs-Entscheidungen der Politik ausgeliefert und hat kaum eine Chance pharmazeutisches Fachwissen zum Nutzen des Patienten einzusetzen. Man ist im Gesundheitssystem faktisch als Logistik- und Inkassodienstleister angesiedelt, der abrechnungsrelevante Fehler auf Rezepten suchen darf, aber keine Chance hat, mit dem Arzt dessen vielfach problematisches Verschreibungsverhalten zu diskutieren. Denn beide werden für so etwas nicht bezahlt bzw. hätten als Ergebnis einer erfolgreiche Beratung ggf. ökonomische Einbußen zu erleiden. Eine erfüllende Berufsperspektive ist das sicher nicht.

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