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Karstadt-Chef Stephan Fanderl Karstadt offen für Fusion mit Kaufhof

Sind Karstadt und Kaufhof künftig eins? Karstadt-Chef Fanderl schließt dies laut Medienberichten nicht mehr aus. Nach einem Geschäftsjahr ohne Gewinn will der Einzelhandelskonzern wieder schwarze Zahlen schreiben.
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Fusionieren Karstadt und Kaufhof?

Berlin Der angeschlagene Einzelhandelskonzern Karstadt ist offen für Überlegungen über einen Zusammenschluss der Konkurrenten Karstadt und Kaufhof. „Eine Konsolidierung des Warenhausgeschäfts birgt natürlich viele Chancen für Kunden und Mitarbeiter“, sagte Kartstadt-Chef Stephan Fanderl der Zeitung „Die Welt“ (Dienstagsausgabe) laut Vorabbericht. „Auch könnte ein gemeinsames Unternehmen mehr investieren.“ Dem kanadischen Handelskonzern Hudson's Bay, der Interesse an einer Kaufhof-Übernahme bekundet hat, räumte Fanderl dagegen keine großen Chancen ein: „Man begreift im Ausland nicht, wie schwierig der deutsche Markt wirklich ist.“

Fanderl rechnet zudem mit einer baldigen Ertragswende und will im kommenden Jahr wieder Gewinne machen. Für das Ende September auslaufende Geschäftsjahr 2014/2015 sei ein Null-Ergebnis in Sicht. „Wir müssen dann im kommenden Geschäftsjahr in der Lage sein, wieder Geld zu verdienen“.

Der Einzelhandelskonzern, der 2014 vom österreichischen Immobilien-Investor Rene Benko übernommen wurde, hat vergangene Woche die Schließung von fünf weiteren Filialen bekanntgegeben. Bis spätestens Juni 2016 sollen die Warenhäuser in Recklinghausen, Bottrop, Dessau, Neumünster und Mönchengladbach-Rheydt dichtgemacht werden. Dabei soll es Fanderl zufolge auf absehbare Zeit bleiben. „Ich habe keine zweite Schließungsrunde geplant“, sagte der Karstadt-Chef der Zeitung.

  • rtr
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