Karstadt-Mutterkonzern Signa Retail baut Online-Geschäft weiter aus

Der Karstadt-Mutterkonzern Signa Retail hat mit einem erneuten Zukauf seine Position im Einzelhandel mit Luxusgütern ausgebaut. Die zugekaufte Plattform Mybestbrands erweitert nun das Premiumsegment im Onlinehandel.
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Das Kaufhaus des Westens ist eines von drei Premium-Kaufhäusern der österreichischen Karstadt-Mutter. Quelle: dpa
Signa Retail

Das Kaufhaus des Westens ist eines von drei Premium-Kaufhäusern der österreichischen Karstadt-Mutter.

(Foto: dpa)

Wien/München Der Karstadt-Mutterkonzern Signa Retail baut sein Online-Geschäft mit einem weiteren Zukauf aus. Nur wenige Tage nach der Übernahme des Online-Marktplatzes Hood.de sicherte sich das österreichische Unternehmen auch die Mehrheit an der auf Designermode spezialisierten Online-Plattform Mybestbrands, wie Signa-Retail-Chef Stephan Fanderl am Montag mitteilte.

Mybestbrands konzentriert sich auf Modemarken im Premium- und Luxussegment. Auf der Seite lassen sich die Angebote von rund 100 Internetshops zusammengefasst durchsuchen. Nach eigenen Angaben hat die Plattform knapp eine Million registrierte Mitglieder.

Mit dem Zukauf baue Signa Retail seine „führende Position im Einzelhandel mit Premium- und Luxusartikeln in Deutschland und Europa weiter aus“, teilte das Unternehmen mit. Bislang war der österreichische Konzern im Luxussegment vor allem mit seinen drei Premium-Warenhäusern - dem KaDeWe in Berlin, dem Alsterhaus in Hamburg und Oberpollinger in München - vertreten. Durch den Zukauf will der Konzern nun auch im Internet in diesem Segment zulegen.

Die Highlights der Uhrenmesse
Rolex
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Es sind oft Kleinigkeiten, die ein neues Modell von Rolex von seinen Vorgängern unterscheidet. Seinen 50. Geburtstag feiert das Modell Oyster Perpetual Sea-Dweller. Das Jubiläumsmodell hat ein um drei Millimeter auf 43 Millimeter vergrößertes Edelstahlgehäuse und zur besseren Ablesbarkeit des Datums die Zykloplupe über dem Datum geschenkt bekommen.

Konstantin Chaykin
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Der russische Uhrmacher Konstantin Chaykin braucht nur wenig, um aus einer technisch konventionellen Uhr einen echten Hingucker zu machen. „The Joker“ heißt das Modell – angelehnt an die böse Figur aus den Batman-Comics. Die handelsübliche Mondphasenanzeige fungiert dank weniger Veränderungen des Rahmen als Mund samt roter Zunge. Die schielenden Augen sind die Darstellung der Stunde und Minuten. Je nach Uhrzeit und Stand des Mondes, verändert sich das Gesicht der Uhr im wahrsten Sinne des Wortes. Die zwei Kronen hat die Uhr aus einem simplen Grund: Sie sollen die Ohren darstellen. 7000 Euro soll die spielerische Variante kosten.

TAG Heuer
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Von außen klassisches Uhrmacherhandwerk, innen Elektronik statt Mechanik. TAG Heuer setzt in Basel unter anderem auf die Smartwatch Connected Modular 45. Der Kunde kann die Bauteile des Gehäuses individuell auswählen. Der Clou der Uhr: In einigen Jahren, wenn die elektronische Technik von heute nur noch alt ist, kann der Besitzer sich ein mechanisches Uhrwerk einbauen lassen.

Patek Philippe
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Die Genfer Manufaktur Patek zeigt in Basel unter anderem das Modell 5960/1. Hinter der Zahlenkombi verbirgt sich eine Uhr, die Wochentag, Monat und Tag anzeigt. Darüber hinaus ist mit dem Chronograph eine Stoppuhr enthalten. Diese wiederum springt zurück, wenn man sie auf Null stellt – das sogenannte Flyback, eine mechanische Komplikation. Der kleine Zeiger oben mit + und - zeigt an, wie viel Gangreserve das Automatikwerk noch hat.

MCT Watches
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Digitale Anzeige ja, Quarzantrieb nein: Das Modell Dodekal von MCT Watches zeigt die Stunde – hier die 12 – mittels eines Mechanismus an, der die weißen Striche austauscht. Die Minutenanzeige läuft hingegen konventionell im Kreis.

Tudor
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Tudor, das ist Rolex' kleine Schwester – und das verhehlt sie auch nicht. Dieser Black Heritage Chronograph mit Armband in Jeansoptik ist für die Marke dennoch ein besonderer Schritt: Im Inneren tickt erstmals ein Chronographenuhrwerk aus der eigenen Manufaktur.

MB&F
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Das Ufo ist ein Podest für einen Stift. Das klingt wirr und wie bei vielen Projekten des Uhrenunternehmens MB&F, die mechanische Skulpturen fertigen, ist es das auch. Das Unternehmen Caran d'Ache, bekannt für seine Stifte, hat die Uhrmacher mit diesem Projekt beauftragt. Die Rakete, die auf der Basis steht, ist das Schreibutensil.

Signa Retail übernimmt nach eigenen Angaben 60 Prozent der Anteile von Mybestbrands. Die restlichen Anteile werden weiterhin vom Management und den Unternehmensgründern der Online-Plattform gehalten. Es ist bereits der siebte Zukauf von Signa im Bereich Online-Handel in den vergangenen 14 Monaten.

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