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Karstadt Tarifverhandlungen gehen in entscheidende Phase

Bei den Tarifverhandlungen mit Karstadt stehen nun laut Verdi konkrete Verhandlungen an. Die Gewerkschaft rechnet mit harten Auseinandersetzungen. Sie will möglichst viele der 17.000 Arbeitsplätze retten.
08.12.2014 - 14:31 Uhr 1 Kommentar
Karstadt will Urlaubs- und Weihnachtsgeld ab 2015 streichen, zudem sollen die Arbeitszeiten erhöht werden. Quelle: dpa

Karstadt will Urlaubs- und Weihnachtsgeld ab 2015 streichen, zudem sollen die Arbeitszeiten erhöht werden.

(Foto: dpa)

Berlin Die Tarifverhandlungen für die rund 17.000 Karstadt-Beschäftigten gehen am Dienstag in die entscheidende Phase. Nachdem bei den ersten drei Treffen der Tarifpartner eine genaue Analyse der Unternehmenssituation im Mittelpunkt gestanden habe, gehe es bei den Gesprächen in Ratingen um die konkreten Verhandlungen, sagte der Verdi-Verhandlungsführer Arno Peukes am Montag.

Peukes rechnet mit einer harten Auseinandersetzung. „Die Arbeitgeberseite hat Maximalforderungen auf den Tisch gelegt, die nicht akzeptabel sind“, sagte er. Statt in das Unternehmen zu investieren, setze Karstadt auch nach dem Einstieg des österreichischen Immobilien-Investors René Benko ausschließlich auf weitere Zumutungen für die Beschäftigten und auf eine konzeptlose Sparpolitik.

Nach Betriebsratsangaben will das Unternehmen eine Streichung des Urlaubsgelds und der tariflichen Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) ab 2015 sowie eine Erhöhung der Arbeitszeiten durchsetzen.

Ziel der Gewerkschaft ist es nach Peukes Worten, „so viele Arbeitsplätze und Standorte wie möglich zu erhalten, und dass für die Beschäftigten perspektivisch wieder die Tarifbindung gilt“. Außerdem müsse eine schnelle Lösungen für die Karstadt-Mitarbeiter der sechs Häuser gefunden werden, die schon im kommenden Jahr geschlossen werden sollen.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Karstadt: Tarifverhandlungen gehen in entscheidende Phase"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Sehr seltsam! Bei Karstadt geht es bei tarifen immer nur um die "Normalen" Warum weigert man sich hartnäckig das Management, Verantwortliche massiv anzugreifen sondern gibt denen sogar noch für das Versagen Boni???? Warum werden diese Leute nicht auf Wiedergutmachung verklagt? Die "Normalen" könnten dann mit 500% mehr Gehalt rechnen!!

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