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Karstadt Umsatzrückgang im Weihnachtsgeschäft

Im wichtigen Weihnachtsgeschäft geht der Karstadt-Umsatz auf Talfahrt. Doch für das laufende Geschäftsjahr sollen die Zahlen besser werden – und Ende Februar kommt die neue Chefin. Sie hat Veränderungen angekündigt.
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Für Karstadts laufendes Geschäftsjahr 2013/14 sieht die Planung eine „deutliche Ergebnisverbesserung“ vor. Dazu sollen die Kosten gesenkt und das Management der Warenbestände verbessert werden. Quelle: dpa

Für Karstadts laufendes Geschäftsjahr 2013/14 sieht die Planung eine „deutliche Ergebnisverbesserung“ vor. Dazu sollen die Kosten gesenkt und das Management der Warenbestände verbessert werden.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der angeschlagene Warenhausriese Karstadt hat im wichtigen Weihnachtsgeschäft einen Umsatzrückgang verbucht. Die Erlöse der Karstadt Warenhaus GmbH seien im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 um 2,3 Prozent gefallen, heißt es in einem Brief von Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz an die Mitarbeiter. Rechne man das Partnergeschäft mit Konzessionären heraus, summiere sich das Minus sogar auf drei Prozent, heißt es in dem Schreiben weiter. Ein Karstadt-Sprecher bestätigte die Zahlen am Mittwoch auf Anfrage. Auch Konkurrent Metro hatte ein „verhaltenes Weihnachtsgeschäft“ beklagt.

Ein Grund für das Minus sei der Abschied Karstadts aus dem Media-Geschäft - in den Warenhäusern finden sich etwa keine Fernseher oder DVD-Player mehr, hieß es in dem Schreiben weiter. Auch habe Karstadt das warme Wetter zu schaffen gemacht, die Kunden griffen weniger als gewohnt zu Winterkleidung. Im Dezember habe das Mode-Geschäft dann aber über den Werten des Vorjahres gelegen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2013/14 sehe die Planung eine „deutliche Ergebnisverbesserung“ vor, betonte Weitz in dem Schreiben. Dazu sollen die Kosten gesenkt und das Management der Warenbestände verbessert werden, hieß es. Zudem müssten die Online-Aktivitäten besser mit dem Filialgeschäft verknüpft werden.

Weitz koordiniert derzeit die Führung der Warenhäuser, bis die neue Karstadt-Chefin Eva-Lotta Sjöstedt am 24. Februar ihr Amt antritt. Die ehemalige Ikea-Managerin Sjöstedt hatte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters eingeräumt, dass Karstadt nicht profitabel sei – „und das muss sich schnell ändern“, hatte sie unterstrichen. Vor allem die Online-Aktivitäten des Kaufhof-Konkurrenten will die Schwedin ausbauen.

Ihr Vorgänger Andrew Jennings war zum Jahreswechsel als Karstadt-Chef ausgeschieden. Jennings hatte Karstadt stark auf Mode ausgerichtet. In dem Mitarbeiter-Brief hieß es, das Geschäft mit Kindermode habe im Dezember beim Umsatz ein Plus von 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbucht, bei Schuhen seien es 6,6 Prozent gewesen. Der Karstadt-Sprecher bestätigte auch diese Zahlen.

  • rtr
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