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Karstadt Verdi vertagt Tarifverhandlungen

Die Gewerkschaft Verdi hat die Verhandlungen für die Beschäftigten der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt vertagt. Auch die achte Runde brachte keine zufriedenstellende Lösung.
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Eine Filiale von Karstadt: Auch die achte Verhandlungsrunde hat keine endgültige Lösung gebracht. Quelle: dpa
Karstadtfiliale

Eine Filiale von Karstadt: Auch die achte Verhandlungsrunde hat keine endgültige Lösung gebracht.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Main/Essen Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt haben bislang keinen Durchbruch gebracht. Sie wurden am Freitagabend nach Verdi-Angaben auf einen unbestimmten Zeitpunkt vertagt. „Die Gespräche sind nach der einseitigen Entscheidung der Eigentümerseite, weitere fünf Filialen zu schließen, nicht einfacher geworden“, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Arno Peukes. Das Treffen in Frankfurt/Main war die achte Runde, ohne dass sich bisher eine Lösung abgezeichnet hat.

Verdi fordert eine Beschäftigungs- und Standortgarantie für die Karstadt-Häuser. Das gelte für alle - auch für die fünf Standorte Recklinghausen, Bottrop, Dessau, Neumünster und Mönchengladbach-Rheydt, deren Schließung das Management in dieser Woche angekündigt hatte, betonte die Gewerkschaft.

Nach Verdi-Angaben sind 540 Beschäftigte betroffen. Karstadt verweist bei den Schließungsplänen auf den starken Wettbewerbsdruck und die seit Jahren negative Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Standorte.

Die Gewerkschaft fordert außerdem eine sofortige Rückkehr des Unternehmens in die Tarifbindung und neue Investitionen in die Häuser. „Es bleibt das Ziel unserer Verhandlungen, Karstadt zu einem zukunftsfähigen Warenhaus weiterzuentwickeln und nicht zu einem tariffreien Einkaufscenter, wie es europäische und nordamerikanische Unternehmen vorleben“, betonte Peukes.

  • dpa
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