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Karstadt will es alleine schaffen „Wir brauchen den Kaufhof nicht zum Überleben“

Medienberichten zufolge sieht sich die angeschlagene Warenhauskette Karstadt auf dem Weg der Besserung. Ein internes Schreiben soll den Mitarbeitern den Rücken stärken. Angewiesen auf Konkurrent Kaufhof sei man nicht.
29.05.2015 - 09:20 Uhr Kommentieren
Karstadt sieht sich auf dem Weg der Besserung. Laut einem internen Schreiben sei man nicht auf eine Fusion mit Kaufhof angewiesen. Quelle: dpa
Karstadt braucht „den Kaufhof nicht zum überleben“

Karstadt sieht sich auf dem Weg der Besserung. Laut einem internen Schreiben sei man nicht auf eine Fusion mit Kaufhof angewiesen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der angeschlagene Einzelhandelskonzern Karstadt sieht Zeitungsberichten zufolge Licht am Ende des Tunnels. Gestärkt durch die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation wolle Karstadt es alleine schaffen. „Wir brauchen den Kaufhof nicht zum Überleben“, zitierte die „WAZ“ aus einem internen Schreiben an die Karstadt-Beschäftigten.

„Wir sind selbst sehr stark und eigenständig.“ Ergebnisverbesserungen seien „deutlich spürbar“ und an April-Geschäftszahlen abzulesen. Die Personal- und Sachkosten seien gesunken, berichtete auch die „Bild“-Zeitung aus der Mitteilung. Die Bargeld-Rücklagen hätten sich um fast 100 Millionen Euro erhöht, die Gewinnmarge sei erstmals seit Langem wieder gestiegen.

Karstadt-Chef Stephan Fanderl hatte kürzlich für das Ende September auslaufende Geschäftsjahr 2014/2015 ein Null-Ergebnis in Aussicht gestellt. Im kommenden Geschäftsjahr müsse Karstadt dann in der Lage sein, wieder Geld zu verdienen.

Karstadt-Eigner Rene Benko bietet Insidern zufolge erneut für die Metro-Tochter Kaufhof.

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