Bewerten Sie uns Beantworten Sie drei Fragen und helfen Sie uns mit Ihrem Feedback handelsblatt.com zu verbessern. (Dauer ca. eine Minute)
Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kartellamt hat keine Einwände gegen mögliches Geschäft DHL darf Karstadt-Quelle-Logistik übernehmen

Das Bundeskartellamt hat keine Einwände gegen die mögliche Übernahme von Teilen der Karstadt-Quelle-Logistik durch die Deutsche Post-Tochter DHL. Die Post hatte Anfang Dezember vorsorglich die Übernahme bei den Wettbewerbshütern angemeldet, um den Kauf bei Bedarf schnell vollziehen zu können.

HB BONN/ESSEN/DÜSSELDORF. Die DHL will das Zentrallager in Unna und Teile der Karstadt-Tochtergesellschaft Optimus übernehmen. Die Verträge sollen bereits unterschriftsreif sein. Ein Sprecher des Handelsriesen Karstadt-Quelle sagte, der Konzern rechne mit zügigen Fortschritten bei den Verkaufsgesprächen. Beide Seiten zeigten sich optimistisch, im Verlauf des ersten Quartals zu einer Entscheidung zu kommen.

Der Logistik-Spezialist Fiege will die Groß- und Stückgutlogistik kaufen. Der mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfende Handelskonzern Karstadt-Quelle möchte sich von einem Umsatzvolumen von 1,9 Milliarden Euro trennen. Dabei hofft Karstadt-Quelle auf Verkaufserlöse von 1,1 Milliarden Euro. Ursprünglich sollte noch 2004 die Hälfte der Erlöse in die leeren Kassen fließen. Wegen der schleppenden Verkaufsgespräche wird der überwiegende Teil nun aber erst in diesem Jahr erwartet. Bereits verkauft wurden der Anteil am Kaffeehaus-Betreiber Starbucks, zwei Call-Center und zwei Warenhäuser.

Karstadt-Quelle ist weiter auf Geldspritzen angewiesen. Zwar haben die Aktionäre eine Kapitalerhöhung um 535 Mill. Euro beschlossen und die Gläubigerbanken einen Langfrist-Kredit über 1,75 Milliarden Euro zugesichert. Doch auch diese Mittel reichen auf Dauer nicht aus. Der Handelskonzern hat deshalb bereits eine weitere Wandelanleihe begeben und Gespräche über einen zusätzlichen Kredit von bis zu 500 Mill. Euro angekündigt.

Gespräche mit den Investmentbanken Goldman Sachs und Barclays laufen. Zudem verhandelt Karstadt-Quelle über den Verkauf der Sporthandelsketten Runners Point und Golf House. Es gibt mehrere Interessenten.

Die Karstadt-Quelle-Aktien lagen am Dienstagnachmittag mit 7,87 Euro mit 1,4 % im Minus. Die Anteilsscheine der Post notierten mit einem Minus von 1,1% bei 17,08 Euro.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%