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Kartellrecht Tauziehen um die Supermärkte

Die Entscheidung fällt zwar erst im März, doch die Entscheidung scheint schon klar: Edeka darf die Tengelmann-Filialen wohl nicht übernehmen. Doch die Unternehmen könnten den Zusammenschluss noch retten.
Wollen fusionieren – doch das Bundeskartellamt erteilte inoffiziell eine Absage. Quelle: dpa
Tengelmann und Edeka

Wollen fusionieren – doch das Bundeskartellamt erteilte inoffiziell eine Absage.

(Foto: dpa)

DüsseldorfIn Mülheim an der Ruhr und Hamburg ist man sich einig: Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub will sich von den 451 Supermärkten von Kaiser’s Tengelmann trennen – wenn auch schweren Herzens. Schließlich bedeutet der Schritt das Ende der 150-jährigen Ära Tengelmanns (Obi, Kik) als traditionsreicher Lebensmittelhändler. Edeka-Chef Markus Mosa will die Filialen kaufen, die seit 15 Jahren Verluste schreiben. Schon 2008 hatte Edekas Discounter Netto die Plus-Filialen von Tengelmann übernommen. So weit, so gut. Oder auch nicht.

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