Katalog-Einkauf bei Condor An Bord shoppen – schon vor dem Flug

Mit ihrem Kerngeschäft verdienen Airlines heute so wenig Geld, dass sie sich immer neue Nebengeschäfte einfallen lassen müssen. Nun startet Condor einen neuen Vorstoß. Die Flughäfen sind wenig begeistert.
„Verdienen mit dem reinen Transport von A nach B kein Geld mehr.“ Quelle: picture alliance/dpa
Airbus von Condor

„Verdienen mit dem reinen Transport von A nach B kein Geld mehr.“

(Foto: picture alliance/dpa)

Frankfurt„Steuerfrei“ lautet das Zauberwort auf der Titelseite des Kataloges. „Achten Sie auf unsere 4 für 3-Angebote“, steht in kleinen Buchstaben darüber. Daneben in grau: „Bis zu“ und weiter in orange-roter Schrift „60 Prozent sparen“. Parfüm-Flakons. Sonnenbrillen. Strandkleider. Armbänder. Whiskey. Rund tausend Produkte. „Bei 50 Euro gibt‘s zehn Euro gratis.“

So aggressiv wirbt die Fluglinie Condor. So preisbewusst sind offenbar deren Kunden – Urlauber, die in Ferienfliegern zu den Touristenzielen dieser Welt reisen. Die frühere Lufthansa-Tochter Condor, die seit 2009 vollständig dem Reisekonzern Thomas Cook angehört, erweitert ihr Angebot um „Airshoppen“.

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