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Kathrin Menges Henkel-Vorständin führt erste betriebliche Pflegeversicherung in einem Dax-Konzern ein

Kathrin Menges will den Henkel-Mitarbeitern hohe Pflegegeldbeiträge ersparen. Es ist nicht die einzige Wohltat der Personalvorständin.
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Sie ist bei Henkel auch für Nachhaltigkeit zuständig. Quelle: Bloomberg
Kathrin Menges

Sie ist bei Henkel auch für Nachhaltigkeit zuständig.

(Foto: Bloomberg)

DüsseldorfWenn es um die Quartalszahlen geht oder um strategische Entscheidungen, stehen immer zwei Herren bei Henkel im Vordergrund: Vorstandschef Hans Van Bylen und Finanzvorstand Carsten Knobel. Andere aus dem Topmanagement wie Kathrin Menges bleiben da stets im Hintergrund.

Doch die 54-jährige Personalvorständin treibt vieles im Düsseldorfer Klebstoff-, Waschmittel- und Beauty-Konzern voran. Jetzt führt sie bei Henkel eine betriebliche Pflegeversicherung für alle Mitarbeiter ein – die erste in einem Dax-Konzern.

„Wir sind stolz, gemeinsam mit unseren Partnern eine Pflegevorsorge anbieten zu können, die es so in Deutschland kein zweites Mal gibt“, lobt Menges das Angebot, das sie mit der Industriegewerkschaft IG BCE entwickelt hat.

Sie will den 9000 Henkel-Mitarbeitern in Deutschland ersparen, dass sie hohe Summen zum staatlichen Pflegegeld dazuzahlen müssen. „Vor dieser hohen finanziellen und emotionalen Belastung möchten wir unsere Mitarbeiter schützen“, sagt Menges. Der Verband der Privaten Krankenversicherung sieht generell betriebliche Zusatzversicherungen als Chance, „qualifizierte Mitarbeiter leichter gewinnen und an sich binden zu können“.

Menges ist so etwas wie das gute Gewissen von Henkel. Sie baut nicht nur die Sozialleistungen im Konzern aus wie die betriebliche Versicherung für Berufsunfähigkeit oder die Gesundheitsvorsorge. Sie setzt sich auch als Vorsitzende des Sustainability Councels für mehr Nachhaltigkeit ein. So arbeitet sie mit Organisationen wie der Plastic Bank zusammen, die die Plastikflut im Meer in Entwicklungsländern eindämmen will.

Die Frau, die ihre Karriere nach dem Lehramtsstudium in Potsdam bei der Bankgesellschaft Berlin startete, kam 1999 zu Henkel. Die sportlich-schlanke Managerin, die bei ihren Auftritten sehr nüchtern und konzentriert wirkt, stieg 2011 in den Vorstand auf. Sie verfügt über ein gutes Netzwerk im Unternehmen. Das pflegt sie auch, wenn sie mittags mit Mitarbeitern in der Düsseldorfer Kantine essen geht.

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