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Kaufhauskette Marks & Spencer streicht Tausende Stellen

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie bekommt auch Marks & Spencer zu spüren. Der Einzelhandelsriese streicht rund 7000 Stellen – in drei Monaten.
18.08.2020 - 10:23 Uhr Kommentieren
Anfang des Jahres hatte das Unternehmen noch etwa 78.000 Mitarbeiter. Quelle: AFP
Marks & Spencer

Anfang des Jahres hatte das Unternehmen noch etwa 78.000 Mitarbeiter.

(Foto: AFP)

London Die britische Kaufhaus- und Supermarktkette Marks & Spencer streicht in den kommenden drei Monaten 7000 Stellen. Das sind rund zehn Prozent der Belegschaft. Betroffen seien sowohl das Management als auch Verkäufer, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Ein Teil des Arbeitsplatzabbaus soll durch freiwillige Austritte und Vorruhestand erreicht werden.

Die Firma hatte im Mai angekündigt, wegen der Coronakrise 500 Millionen Pfund sparen zu wollen. „Die Aussichten sind unsicher, und wir bleiben vorsichtig“, sagte Vorstandschef Steve Rowe am Dienstag. Man wolle ein „schnelleres, schlankeres Unternehmen“ werden.

Zwar blieben die Supermärkte und Lebensmittelabteilungen von Marks & Spencer während des Lockdowns offen und konnten ihren Umsatz steigern, doch das Geschäft mit Kleidung und Haushaltswaren ist stark eingebrochen. Selbst nach dem Ende des Lockdowns liegt die Kundenzahl immer noch weit unter dem Niveau vor der Krise. Besonders stark leiden die Häuser in City-Lagen. In den vergangenen 19 Wochen bis zum 20. August sank der Konzernumsatz um 19,2 Prozent.

Der Onlinehandel hingegen soll ausgebaut werden. Das Unternehmen hat bereits 500 neue Produkte ins Sortiment genommen, auch neue Stellen sollen hier geschaffen werden. Die Briten zählen zu den eifrigsten Onlineshoppern in Europa.

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    Die Krise des stationären Einzelhandels wurde durch die Pandemie noch verschärft. Zahlreiche Unternehmen haben Entlassungen angekündigt. Die Kaufhauskette Debenhams will 6500 Mitarbeiter entlassen, die Luxuskaufhäuser Harrods und Selfridges jeweils mehrere Hundert. Andere wie der Einzelhändler House of Fraser haben Insolvenz angemeldet.

    „Die Unternehmen passen die Zahl der Mitarbeiter an die niedrige Nachfrage an“, sagte John Colley, Professor an der Warwick Business School. „Sie denken, wenn die Nachfrage wieder anzieht, können sie neue Mitarbeiter einstellen.“

    Die Coronakrise habe Unternehmen mit bestehenden Problemen die Gelegenheit gegeben, Entscheidungen zu treffen, die vor wenigen Monaten noch undenkbar gewesen wären, sagte Colley.

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