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Kaufhauskonzern Verdi sieht Fortschritte in Gesprächen mit Galeria Karstadt Kaufhof

Verdi verhandelt mit der Warenhauskette über den geplanten Stellenabbau. Nun sei der Gewerkschaft zufolge Bewegung in die Gespräche gekommen.
17.06.2020 - 18:29 Uhr Kommentieren
Teilnehmer einer Kundgebung gegen den Stellenabbau beim Kaufhauskonzern demonstrieren vor einer Karstadtfiliale in Köln. Quelle: dpa
Verhandlungen bei Galeria Karstadt Kaufhof

Teilnehmer einer Kundgebung gegen den Stellenabbau beim Kaufhauskonzern demonstrieren vor einer Karstadtfiliale in Köln.

(Foto: dpa)

Düsseldorf In die Gespräche zwischen Verdi und dem Management der angeschlagenen Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof ist der Gewerkschaft zufolge Bewegung gekommen. Pläne für einen Abbau von rund zehn Prozent der Beschäftigten seien unter dem Vorbehalt einer Gesamtlösung zunächst vom Tisch, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch mit.

Verdi verhandelt seit Montag in Köln mit dem Management unter anderem über einen Sozialtarifvertrag und ein Zukunftskonzept für die kriselnde Warenhauskette. Verdi stellte sich auf einen Gesprächsmarathon ein - die Verhandlungen würden nun „open end“ fortgesetzt. Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger sagte, es müsse für die Beschäftigten zumindest „Zukunftsperspektiven in einem nachhaltigen Warenhauskonzept“ geben.

Galeria Karstadt Kaufhof kämpft in der Coronakrise ums Überleben, dem Konzern brechen die Umsätze weg. Der Warenhaus-Riese hatte Anfang April ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Dieses gilt als Vorstufe der Insolvenz, folgt den gleichen Regeln und mündet oft in ein reguläres Insolvenzverfahren.

Der Konzern und zahlreiche seiner Immobilien gehören der Signa-Holding des österreichischen Immobilien-Investors Rene Benko. Bei dem Warenhaus-Riesen sind nach den bisherigen Plänen des gerichtlich bestellten Sachwalters Frank Kebekus und des Generalbevollmächtigten Arndt Geiwitz bis zu 80 der gut 170 Kaufhäuser vom Aus bedroht. Der Gewerkschaft zufolge sind dadurch rund 10.000 Stellen gefährdet.

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    Verdi fordert eine Transfergesellschaft, um die Folgen der Schließungen für die Beschäftigten abzufedern. Bis Ende des Monats muss eine Lösung gefunden werden.

    Mehr: Trennung im Streit: Warum Karstadt-Sanierer Stephan Fanderl das Warenhaus verlässt

    • rtr
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