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Kaufpreis zu hoch? Tönnies sagt Gausepohl-Übernahme ab

Um zum Marktführer Vion aufzuschließen, wollte Tönnies die Rindfleisch-Sparte von Gausepohl übernehmen. Nun hat Deutschlands größer Fleischfabrikant das Interesse verloren. Das liegt offenbar am Kaufpreis.
21.11.2014 - 14:49 Uhr Kommentieren
Mitarbeiter des Fleischunternehmens Tönnies arbeiten an einem Fließband. Das Unternehmen hat die Gausepohl-Übernahme abgesagt. Quelle: dpa

Mitarbeiter des Fleischunternehmens Tönnies arbeiten an einem Fließband. Das Unternehmen hat die Gausepohl-Übernahme abgesagt.

(Foto: dpa)

Rheda-Wiedenbrück/Dissen Die Übernahme der Rindfleisch-Sparte von Gausepohl in Niedersachsen durch Tönnies ist geplatzt. Deutschlands größter Fleischkonzern bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der „Lebensmittelzeitung“. Nach Angaben von Tönnies hätten sich bei den Gesprächen zur Rettung des Schlachtbetriebs in Dissen „zunehmend Hemmnisse gezeigt“, wie es hieß.

Nach Informationen der „Lebensmittelzeitung“ lag dies unter anderem an einem zu hohen Kaufpreis.

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Tönnies einen Großteil seines Gesamtumsatzes von 5,6 Milliarden Euro mit Schweinefleisch. Marktführer bei Rindern ist mit großem Abstand Vion. 2013 schlachtete das Unternehmen rund 900.000 Rinder. Tönnies wäre nach der Gausepohl-Übernahme auf 660.000 geschlachtete Tiere jährlich gekommen.

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