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Kein Markteintritt in den USA geplant Metro sieht keinen Elektronikmarkt-IPO

Laut Vorstandschef Hans-Joachim Körber plant der weder kurz- noch mittelfristig einen Börsengang seiner Elektronikmärkte Media Markt und Saturn.

HB DÜSSELDORF/KÖLN. „Es gibt keine aktuellen Pläne und auch keinen Zeithorizont für einen Börsengang“, sagte Körber der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch in Köln am Rande eines Management-Forums. Metro treffe aber generell Vorbereitungen für einen Börsengang, um handeln zu können, wenn der Zeitpunkt gekommen sei, bekräftigte Körber. Die Elektronikmärkte hatten 2004 einen Umsatz von 12,2 Milliarden Euro bei einem Betriebsgewinn (Ebita) von 451,2 Millionen Euro erwirtschaftet. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Spekulationen gegeben, der Konzern könne die Märkte bald an die Börse bringen. Diesen Gerüchten schob Körber nun einen Riegel vor.

Die Metro-Aktie lag am Vormittag 0,73 Prozent im Plus bei 42,75 Euro.

Körber: Kein Markteintritt in den USA geplant

Einen Markteintritt in den USA plant der Konzern derzeit ebenfalls nicht, sagte Körber. „Wir wollen nicht in die USA“, betonte er. Der Fokus des Düsseldorfer Handelsriesen liege auf Osteuropa und Asien. 2005 will Metro unter anderem in Russland und Indien expandieren. Vor allem in Indien mit seinen mehr als eine Milliarde Menschen sehe Metro Wachstumspotenzial, betonte er.

Körber setzt auf eine konsequente internationale Ausrichtung des Metro-Konzerns, mit der der Handelsriese sich auch unabhängig von der Konsumschwäche in Deutschland machen konnte. Metro erzielt bereits rund die Hälfte seines Umsatzes im Ausland. 2004 hatte Metro das Ebita um knapp 14 Prozent auf 1,81 Milliarden Euro gesteigert. Auch 2005 sollen Ergebnis und Umsatz steigen.

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