Keine enge Kooperation Lufthansa hat es mit Turkish Airlines nicht eilig

Eine engere Partnerschaft von Lufthansa und Turkish Airlines ist vorerst vom Tisch. Die wachsende türkische Fluglinie sei noch nicht groß genug für eine gleichwertige Kooperation. Eine Fusion sei ohnehin nicht möglich.
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Turkish Airlines hebt ohne Lufthansa ab:  Die beiden Airlines werden so schnell keine enge Partnerschaft eingehen. Quelle: Reuters

Turkish Airlines hebt ohne Lufthansa ab: Die beiden Airlines werden so schnell keine enge Partnerschaft eingehen.

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FrankfurtDie Lufthansa schiebt die angestrebte engere Zusammenarbeit mit Turkish Airlines auf die lange Bank. "Wir bleiben im Gespräch, es gibt keine verschlossenen Türen. Aber derzeit ist das nicht realisierbar", sagte Finanzchefin Simone Menne am Mittwochabend auf einer Veranstaltung der Wirtschaftshochschule Frankfurt School of Finance. Turkish Airlines sei ein Konkurrent, der stark wachse, aber wesentlich kleiner als die Lufthansa sei. In der Konstellation sei es sehr schwierig gewesen, sich auf eine Aufteilung der Gewinne zu einigen.

Der nächste Schritt - eine Fusion - sei wegen der strengen Beschränkungen der Aktionäre von europäischen Fluggesellschaften nicht möglich, sagte die Managerin. So müsse die Lufthansa mehrheitlich in der Hand von Gesellschaftern aus der EU bleiben. "Turkish könnte uns nicht kaufen, und wir sie nicht."

Lufthansa und Turkish sind Mitglieder des Verbundes Star Alliance und betreiben zusammen den Ferienflieger Sun Express. Die beiden Gesellschaften hatten seit Ende vorigen Jahres eine engeren Kooperation ausgelotet. Eine Option war ein Gemeinschaftsunternehmen auf bestimmten Strecken. Solche Joint Ventures, bei denen die Erlöse unter den Partnern geteilt werden, betreibt die Kranichgesellschaft bereits für Flüge über den Nordatlantik mit United Airlines und Air Canada sowie nach Japan.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Keine enge Kooperation: Lufthansa hat es mit Turkish Airlines nicht eilig"

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  • "In der Konstellation sei es sehr schwierig gewesen, sich auf eine Aufteilung der Gewinne zu einigen."
    So wie es aussieht, ist es wohl eher um die zukünftige Übernahme der Verluste der LH gegangen. Der Abstieg zur Billigairline ist ja wohl nicht mehr zu übersehen. Fliegt der eigene Vorstand eigentlich noch LH? Das war mal eine richtig gute Firma, war mal.

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