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Keramikhersteller Villeroy & Boch spürt schwache Nachfrage in Russland

Dank guter Geschäfte in den USA und den meisten Euroländern steigert Villeroy & Boch im ersten Halbjahr Umsatz und Gewinn. Zu schaffen macht dem Keramikhersteller nun jedoch das bislang stabile Russland-Geschäft.
20.07.2015 - 11:54 Uhr Kommentieren
Die 1748 gegründete Villeroy & Boch ist mit gut 7000 Mitarbeitern weltweit in 125 Ländern vertreten. Quelle: dpa
Villeroy & Boch

Die 1748 gegründete Villeroy & Boch ist mit gut 7000 Mitarbeitern weltweit in 125 Ländern vertreten.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Keramikhersteller Villeroy & Boch hat vor allem dank guter Geschäfte im Ausland Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr gesteigert und seine Prognose bekräftigt. Im krisengeschüttelten Russland, wo Villeroy & Boch zu Jahresbeginn trotz der dortigen Wirtschaftskrise noch gut zulegte, flaute die Nachfrage für Badausstattung des Unternehmens jedoch im zweiten Quartal ab. Man beobachte die Entwicklung dort kritisch, wie der SDax-Konzern am Montag mitteilte.

In den USA und dem überwiegenden Teil der Euroländer werde sich der private Konsum jedoch auf einem hohen Niveau stabilisieren, erwartet das saarländische Traditionsunternehmen. Vor allem das Geschäft mit Badausstattung wie Wannen, Toiletten und Waschbecken lief im ersten Halbjahr insgesamt gut.

Das sind die stärksten deutschen Luxusmarken
15. Poggenpohl
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Küchen von Poggenpohl werden stets maßgefertigt und genau an Raum und Haushaltsgröße des Kunden angepasst. Gegründet wurde das Unternehmen 1892 von Friedemir Poggenpohl als kleine Tischlerei mit Ausstellungsraum. Heute stehen Poggenpohl-Küchen in mehr als 70 Ländern.

Quelle: Luxury Business Report 2015

(Foto: Imago)
14. Koch und Bergfeld
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Seit 185 Jahren fertigt die Manufaktur hochwertige Silberwaren in Handarbeit. Das Unternehmen ist damit eine der ältesten noch aktiven Silberwarenfabriken Deutschland. Es fertigt unter anderem Messer, Gabeln, Löffel und andere Besteckteile aus verschiedenen Epochen wie Klassizismus, Jugendstil, Barock, Rokoko oder Art déco.

(Foto: Screenshot)
13. Bechstein Piano
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1853 nahm Carl Bechstein in Berlin die „Pianofortefabrikation“ auf. Bis heute baut das Unternehmen Flügel und Klaviere, die mit ihrem Klang Maßstäbe setzen. Voller Stolz zitiert das Unternehmen Claude Debussy mit dem Satz: „Man sollte Klaviermussik nur für den Bechstein schreiben.“

(Foto: Imago)
12. Dedon
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Bobby Dekeyser war Fußballprofi und Torwart des TSV 1860 München, als er Dedon 1990 gründete. Heute ist das Unternehmen eine der weltweit führenden Outdoor-Möbelmarken. Die Stühle, Tische oder Liegen werden in Handarbeit geflochten und sind mit ihrer speziell entwickelten Kunsststofffaser besonders widerstandsfähig. Gleichzeitig hat das Unternehmen schon viele renommierte Design-Preise gewonnen.

(Foto: Imago)
11. Robbe & Berking
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Schon seit 1874 schmiedet das Familienunternehmen hochwertige Silberstecke und Tafelgeräte – inzwischen in der fünften Generation. Rund 20 Tonnen Silber verarbeiten die knapp 200 Beschäftigten pro Jahr. Das Flensburger Unternehmen handelt auch mit Edelmetallen und seit 2008 baut eine Tochterfirma Yachten aus.

(Foto: Imago)
10. BWM i8
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Der bayerische Premiumhersteller hat einen Sportwagen entwickelt, der einen Energieverbrauch und Schadstoffemissionen wie ein Kleinwagen hat. Dank einer Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor beschleunigt das Fahrzeug zwar in 4,4 Sekunden auf 100 Stundenkilometer, verbraucht auf 100 Kilometern aber im Schnitt nur 2,1 Liter Benzin und 11,9 Kilowattstunden Strom.

(Foto: obs)
9. Porsche
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Automarken gibt es viele in Deutschland, aber keine hat so einen Kultstatus wie der Sportwagenhersteller aus Stuttgart-Zuffenhausen. Die Volkswagen-Tochter sieht sich selbst nicht nur als größter und traditionsreichster Sportwagenhersteller der Welt, sondern auch noch als das weltweit profitabelste Automobilunternehmen.

(Foto: Reuters)

Villeroy & Boch steigerte den Umsatz von Januar bis Juni um vier Prozent auf 387 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs um 16,3 Prozent auf 15,7 Millionen Euro. Im Gesamtjahr will der Konzern seinen Umsatz um drei bis fünf und das Betriebsergebnis um mehr als fünf Prozent verbessern, wie der Geschirr-, Fliesen- und Badausstattungshersteller bekräftigte.

Die 1748 gegründete Villeroy & Boch ist mit gut 7000 Mitarbeitern weltweit in 125 Ländern vertreten. Konkurrenten im Badgeschäft sind etwa die deutschen Firmen Duravit oder Hansgrohe.

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