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Kleinanzeigen-Portal Finanzinvestoren scheitern mit Übernahme von Scout24 – Aktie deutlich im Minus

Hellman & Friedman und Blackstone haben nur 42,8 Prozent der Aktien von Kleinanzeigen-Portals Scout24 eingesammelt. Für eine Übernahme reicht das nicht.
Update: 14.05.2019 - 12:56 Uhr Kommentieren
Mit 5,7 Milliarden Euro wäre Scout24 die teuerste Übernahme eines börsennotierten Unternehmens in Deutschland durch Finanzinvestoren gewesen. Quelle: dpa
Scout24

Mit 5,7 Milliarden Euro wäre Scout24 die teuerste Übernahme eines börsennotierten Unternehmens in Deutschland durch Finanzinvestoren gewesen.

(Foto: dpa)

MünchenDie beiden Finanzinvestoren Hellman & Friedman und Blackstone sind mit der Übernahme des Kleinanzeigen-Portals Scout24 gescheitert. Sie sammelten nur 42,8 Prozent der Scout24-Aktien ein, wie sie an diesem Dienstag einräumen mussten.

Die beiden Beteiligungsgesellschaften machten ihr Angebot unter der Bedingung, dass sie auf eine Mehrheit von mehr als 50 Prozent kämen. Mit 5,7 Milliarden Euro wäre Scout24 die teuerste Übernahme eines börsennotierten Unternehmens in Deutschland durch Finanzinvestoren gewesen.

Die Nachricht kam an der Börse schlecht an: Die Scout24-Aktie brach deutlich ein und verlor am späten Dienstagmorgen zeitweise mehr als sieben Prozent. Am Mittag notierte sie noch vier Prozent im Minus. Zuvor hatte sich das Papier seit der Bekanntgabe des Angebots im Februar in der Nähe des Gebotspreises gehalten, der Mitte Februar auf 46 Euro pro Aktie nachgebessert wurde.

Dabei hatte das Münchener Unternehmen am Dienstagmorgen noch gute Zahlen fürs erste Quartal verkündet: So gab Scout24 bekannt, dass der Umsatz insbesondere wegen Autoscout24 um 21 Prozent auf 148,8 Millionen Euro gestiegen sei. Das operative Ergebnis (Ebidta) wuchs um elf Prozent auf 70,9 Millionen Euro.

Scout24 bestätigte die Prognose für 2019: ein Umsatzwachstum von 15 bis 17 Prozent und eine operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) von 52 bis 54 Prozent. Im ersten Quartal lag die Ebitda-Marge bei 47,7 Prozent.

Scout24 betreibt mehrere Internetportale, darunter AutoScout24 und ImmobilienScout24. Der Finanzinvestor Hellman & Friedman hatten das Unternehmen selbst erst vor drei Jahren an die Börse gebracht.

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