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Koffer-Imperium unter Druck Samsonite-Chef tritt nach Vorwürfen wegen Bilanztricks zurück

Samsonite-Chef Ramesh Tainwala gibt seinen Posten mit sofortiger Wirkung auf. Ein Investor hatte dem Koffer-Imperium Bilanztricks vorgeworfen.
Update: 01.06.2018 - 08:34 Uhr Kommentieren
Die CEO des Koffer-Hersteller trat angesichts massiver Vorwürfe wegen Bilanztricks zurück. Quelle: dapd
Samsonite unter Druck

Die CEO des Koffer-Hersteller trat angesichts massiver Vorwürfe wegen Bilanztricks zurück.

(Foto: dapd)

Hong KongDer Chef des Koffer-Imperiums Samsonite, Ramesh Tainwala, tritt mit sofortiger Wirkung zurück. In der vergangenen Woche hatte der Short-Selling-Investor Blue Orca Capital Samsonite in einem Bericht unter anderem vorgeworfen, Umsatz und Gewinn durch Bilanztricks aufgebläht zu haben. Daraufhin brach die Aktie ein. Von Dienstag bis Donnerstag dieser Woche war der Samsonite-Kurs vom Handel ausgesetzt.

Außerdem stellte der Investor die Reputation von Tainwala in Frage: Angeblich soll der 58-Jährige intransparente Geschäfte mit Firmen getätigt zu haben, die von seinen eigenen Familienmitgliedern kontrolliert werden. Tainwala soll darüber hinaus seinen Doktortitel gefälscht haben.

In der Mitteilung von Freitag hieß es, dass Samsonite die Vorwürfe über die fehlerhaften akademischen Referenzen ernst nehme. Seit dem Börsengang des Unternehmens 2011 sei der Bildungshintergrund von Tainwala korrekt offengelegt worden. Als Nachfolger von Tainwala wurde der bisherige Finanzchef Kyle Francis Gendreau benannt.

Samsonite hatte die Vorwürfe von Blue Orca Capital als „einseitig“ und „irreführend“ bezeichnet, war jedoch bisher nicht auf Details eingegangen. Blue Orca ist dafür bekannt, mit kritischen Berichten den Kurs von Unternehmen unter Druck zu setzen, um damit Geld zu verdienen.

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