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Kompromiss zur Sanierung Arbeitskonflikt bei Iberia beigelegt

Der Arbeitskonflikt bei der angeschlagenen spanischen Fluggesellschaft Iberia ist beigelegt worden. Sowohl das Management als auch die Gewerkschaften haben einem Kompromiss zu den Sanierungsplänen zugestimmt.
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Gewerkschaftsvertreter und Konzernvorstände unterschreiben die Kompromissvereinbarung im Arbeitsministerium in Madrid. Quelle: dpa

Gewerkschaftsvertreter und Konzernvorstände unterschreiben die Kompromissvereinbarung im Arbeitsministerium in Madrid.

(Foto: dpa)

MadridDer Arbeitskonflikt bei der angeschlagenen spanischen Fluggesellschaft Iberia über einen Sanierungsplan ist beigelegt worden. Die Konzernführung und die Gewerkschaften unterzeichneten am Mittwoch in Madrid eine Kompromisslösung, die auf dem Schlichtungsvorschlag des Jura-Professors Gregorio Tudela beruht.

Die Einigung bedeutet, dass die Gewerkschaften den für die kommende Woche vorgesehenen Streik des Kabinen- und Bodenpersonals absagen. Nach dem Vorschlag des Schlichters baut Iberia zur Sanierung des Unternehmens 3.140 Stellen ab, 670 weniger als vorgesehen. Die Löhne sollen um sieben bis 14 Prozent gesenkt werden. Iberia hatte ursprünglich Lohnkürzungen von 25 bis 35 Prozent vorgesehen.

Die Gesellschaft, die zusammen mit British Airways dem Konzern IAG (International Airlines Group) angehört, kämpft nach eigenen Angaben ums Überleben. Im vorigen Jahr hatte sie Verluste von 351 Millionen Euro eingeflogen. Der Sanierungsplan soll das Unternehmen aus den roten Zahlen herausbringen. Im Februar und Anfang März hatte das Kabinen- und Bodenpersonal an zehn Tagen gegen den Plan gestreikt.

Die Pilotengewerkschaft Sepla schloss sich dem Übereinkommen zunächst nicht an. Sie will den Kompromiss genauer prüfen, vorerst aber keine Streiks ausrufen.

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