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Konkurrenz durch Flipkart Amazon investiert Milliarden in Indien

Amazon investiert massiv, um weiter zu wachsen: Indien soll das Land sein, das bei dem Online-Händler den Umsatz steigen lässt. Zuvor hatte sich der indische Konkurrent Flipkart frisches Geld gesichert.
30.07.2014 - 13:40 Uhr Kommentieren
Amazon will weiter hoch hinaus: Der weltgrößte Online-Händler setzt dabei auf den indischen Markt. Quelle: dpa

Amazon will weiter hoch hinaus: Der weltgrößte Online-Händler setzt dabei auf den indischen Markt.

(Foto: dpa)

Mumbai Amazon treibt seine Investitionen voran und pumpt weitere zwei Milliarden Dollar in den aufstrebenden indischen Markt. So wie sich Indien derzeit entwickele, könnte es das Land werden, in dem Amazon am schnellsten die Marke von einer Milliarde Dollar Umsatz erreiche, sagte Konzern-Chef Jeff Bezos am Mittwoch. Mit dem zusätzlichen Geld sollte weiteres Wachstum sichergestellt werden. Wegen seiner hohen Investitionen war der US-Konzern zuletzt in die roten Zahlen gerutscht, obwohl der Umsatz stetig steigt.

Amazon hatte seine Präsenz in Indien erst vor einem Jahr aufgebaut. Derzeit betreibt der US-Konzern dort eine Seite mit etwa 17 Millionen verschiedene Artikeln anderer Anbieter. Indiens Regierung erwägt derzeit, ausländischen Händlern auch den direkten Handel zu erlauben. In einem ersten Schritt ist mittlerweile der direkte Verkauf von in Indien produzierten Waren gestattet.

Studien zufolge wächst der Internet-Handel in Indien derzeit pro Jahr um 34 Prozent. Erst am Dienstag hatte sich der Indiens größter Online-Händler Flipkart eine Milliarde Dollar frisches Kapital gesichert. Konkurrenten in dem 13 Milliarden Dollar schweren Markt sind Snapdeal, Jabong und Ebay.

„Es geht nur darum, wer am schnellsten wächst und in den nächsten Jahrzehnten seine Stellung behauptet“, sagte Analyst Harminder Sahani von der Beratungsfirma Wazir Advisors. Der Forschungsgruppe Technopak zufolge wird der Online-Markt bis 2021 auf 76 Milliarden Dollar anwachsen. Zum Vergleich: In China wird er in diesem Jahr laut E-Marketer die Marke von 180 Milliarden Dollar übersteigen.

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