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Konservativer Strategieplan enttäuscht die Anleger Benetton besinnt sich auf alte Stärken

Das von der Familie Benetton kontrollierte und von Vorstandschef Silvano Cassano geführte Unternehmen plant eine Verlagerung der Produktion an Billigstandorte wie Tunesien und Ungarn sowie eine schnellere Erneuerung der Kollektionen.
  • Marcello Berni

MAILAND. Mit der Eröffnung von weiteren 500 Läden und der Erweiterung der weltweit 5 000 Geschäfte will Benetton den Umsatz bis 2007 um 18,5 % auf 2,2 Mrd. Euro steigern. Beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen erwartet der Konzern ein Wachstum von 22,5 % auf 990 Mill. Euro. Vorsteuer- und Nettogewinn sollen gegenüber den letztjährigen Ergebnissen um jeweils 40 % expandieren.

Analysten und Marktteilnehmer äußerten sich enttäuscht von dem Strategiepapier und bezeichneten die Pläne als „äußerst defensiv“. Die Aktie verlor gestern zwischenzeitlich mehr als 10 %. Die Mode-Analystin einer US-Investmentbank in Mailand sagte, dass besonders das Budget für 2004 schwächer als erwartet ausgefallen sei. Der frühere Fiat-Manager Cassano warnte, dass im nächsten Jahr voraussichtlich sowohl Umsatz als auch Vorsteuergewinn Euro leicht schrumpfen werden. Als Grund dafür nannte er die anhaltend schwierige gesamtwirtschaftliche Lage: „Im nächsten Jahr wird die Konjunktur noch nicht anspringen, eine Besserung erwarte ich erst ab 2005.“

Eine grundsätzliche Wende der bisherigen Geschäftspolitik enthält der Strategieplan nicht. Cassano, der nach dem Rückzug aller Familienmitglieder aus dem operativen Geschäft mehr Macht als alle anderen Chief-Executives von Benetton vor ihm hat, hält an den traditionellen Prinzipien fest: Auch weiterhin wird sich Benetton auf legere Freizeitbekleidung im mittleren Preissegment konzentrieren.

Dabei setzt der Konzern auf die Stärke seiner Marken. „United Colors of Benetton und Sisley sind sehr bekannt und haben einen guten Ruf. Wir müssen den Marken lediglich mehr Vitalität verleihen“, erläuterte Cassano.

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