Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Konsum Handelsstreit lässt Luxuskonzern Hermes kalt

Hermes wächst weiter stark. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA wirkt sich nicht aus, nur die Gelbwestenproteste sorgen für Umsatzeinbußen.
Kommentieren
Hermes: Handelsstreit lässt Luxuskonzern kalt Quelle: Reuters
Hermes

Der Luxusmodehersteller bleibt in Asien sehr erfolgreich.

(Foto: Reuters)

ParisDer Handelskonflikt zwischen China und den USA hat keine Spuren im Geschäft des französischen Luxusmodeherstellers Hermes hinterlassen. Im vierten Quartal seien die Verkäufe in den chinesischen Geschäften auf einem hohen Niveau geblieben, teilte die Firma, die bekannt ist für ihre teils über 10.000 Euro teuren Handtaschen Birkin Bag oder Kelly Bag, am Freitag mit.

Wir wachsen in Asien immer noch sehr stark, wir spüren keine Veränderung in unseren Läden in China“, sagte Hermes-Chef Alexandre Dumas vor Journalisten.

Die Verkäufe in der Region Asien Pazifik (ohne Japan) stiegen im vierten Quartal auf Basis konstanter Wechselkurse um 13,1 Prozent nach einem Plus im dritten Quartal von 11,7 Prozent. Für die Luxusgüterkonzerne ist der chinesische Markt eines der wichtigsten Standbeine.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China schürt Sorgen, dass die chinesische Wirtschaft einen Dämpfer erhalten könnte und die chinesischen Verbraucher weniger kauffreudig werden. Der US-Juwelier Tiffany etwa hatte von Auswirkungen des Handelskonfliktes berichtet. Der Luxusgüterkonzern LVMH dagegen gab sich wie Hermes unbeeindruckt.

Dagegen gingen die „Gelbwesten“-Proteste, die Ende des vergangenen Jahres in Frankreich begannen, nicht ganz spurlos am Traditionsunternehmen Hermes - ursprünglich Hersteller von Ledersätteln - vorüber. Dies habe Touristen in Paris teilweise vom Einkaufen abgehalten, allerdings sei dafür in Geschäften in anderen Ländern mehr verkauft worden, sagte Dumas.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Konsum - Handelsstreit lässt Luxuskonzern Hermes kalt

0 Kommentare zu "Konsum: Handelsstreit lässt Luxuskonzern Hermes kalt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.