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Konsumgüter-Holding Familie Reimann setzt auf Tiere – und will wohl bis zu acht Milliarden Dollar für Zukäufe einsammeln

Die deutsche Milliardärsfamilie plant einem Bericht zufolge die Expansion in den Bereichen Haustierpflege und Tierkliniken. Investoren seien bereits angesprochen worden.
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Reimann-Familie will offenbar Milliarden für Zukäufe einsammeln Quelle: dpa
Hund in einer Tierklinik

Die Familie Reimann erhofft sich offenbar gute Geschäfte mit Haustieren.

(Foto: dpa)

London Die Beteiligungs-Holding der deutschen Milliardärs-Familie Reimann will sich einem Zeitungsbericht zufolge bei Investoren bis zu acht Milliarden Dollar einsammeln, um sich ein Polster für Zukäufe im Konsumsektor zu schaffen. Es gehe unter anderem um eine Expansion in den Bereichen Haustierpflege und Tierkliniken, berichtet die „Financial Times“ am Montag unter Berufung auf ungenannte Quellen.

Die Holding JAB habe bereits begonnen, Investoren anzusprechen – darunter Staatsfonds, Universitäten mit Stiftungsvermögen und Vermögensberater von reichen Familien. Das Geld solle in den Konsumgüter-Fonds fließen, den JAB 2014 gegründet hatte. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Das Vermögen der Familie Reimann wird vom „Manager Magazin“ auf 33 Milliarden Euro geschätzt. Sie war mit dem Reinigungs- und Waschmittel-Konzern Benckiser reich geworden. An der in London gelisteten Reckitt Benckiser („Calgon“, „Kukident“) hält sie noch 15 Prozent.

In den vergangenen Jahren hatte sie ihre Kapitalanlagen stark diversifiziert, unter anderem mit dem Einstieg in den US-Kosmetik- und Parfümkonzern Coty. Dort lief es zuletzt allerdings weniger gut.

Mehr: Die Reimann-Familie hat eine Nazi-Vergangenheit: In den Werken und der Privatvilla der Firmen-Patriarchen ist es in der NS-Zeit zu Gewalt und Missbrauch gekommen.

  • rtr
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