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Konsumgüterhersteller Tchibo brechen Gewinn und Umsatz ein

Umsatz- und Gewinneinbruch bei Tchibo: Vor allem weniger Erlös in den Filialen und Einbußen in Osteuropa machen dem Konsumgüter- und Einzelhandelsunternehmen zu schaffen. Dazu kommen höhere Einkaufspreise.
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Tchibo muss einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang verkraften. Quelle: dpa
Schlechte Geschäfte für Tchibo

Tchibo muss einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang verkraften.

(Foto: dpa)

HamburgBeim Kaffeeröster Tchibo sind 2014 Umsatz und Gewinn zurückgegangen. Das Erlösminus um 2,7 Prozent auf rund 3,47 Milliarden Euro begründete das Hamburger Unternehmen am Mittwoch mit einem schwächeren Gebrauchsartikelgeschäft, Umsatzrückgängen in den Filialen sowie Einbußen im Osteuropa-Geschäft.

Der Frequenzrückgang in den Filialen habe durch das Online-Geschäft - trotz Wachstums - noch nicht ausgeglichen werden können, schreibt der Vorstand im Geschäftsbericht der Maxingvest AG. Im laufenden Geschäftsjahr soll durch die Bereiche Online-Handel, Kaffee und Einzelportionssysteme hierfür wieder ein leichtes Umsatzwachstum erreicht werden.

Zu der Dachgesellschaft Maxingvest gehört neben Tchibo auch der Kosmetikhersteller Beiersdorf (Nivea). Die börsennotierte Beiersdorf AG wird am 5. August ihre Halbjahreszahlen 2015 vorlegen.

Bei Tchibo blieb 2014 das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) mit 191 Millionen Euro unter den Vorjahreswert von 220 Millionen Euro. Infolgedessen betrug die Umsatzrendite 5,7 Prozent (2013: 6,3 Prozent. Im laufenden Jahr erwartet das Unternehmen ein Ebit „deutlich unter dem Vorjahresniveau“. Begründet wird der erwartete Rückgang mit höheren Einkaufspreisen für Rohkaffee und Gebrauchsartikel sowie erhöhten Aufwendungen für Neueinführungen. Tchibo beschäftigte 2014 rund 12.500 Mitarbeiter.

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  • dpa
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