Konsumgüterkonzern Währungsabwertung trifft P&G

Der billige Bolivar beschert US-Konzernen Probleme: Weil Venezuela seine Währung abgewertet hat, hat nach dem Pharmakonzern Merck nun auch Procter & Gamble eine Gewinnwarnung heraus gegeben.
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Ein Schild mit dem Logo des Konzerns Procter & Gamble. Quelle: dapd

Ein Schild mit dem Logo des Konzerns Procter & Gamble.

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CincinnatiDie Abwertung der venezolanischen Währung macht immer mehr US-Konzernen zu schaffen: Nachdem erst am Mittwoch der Pharmakonzern Merck & Co. vor Gewinnbelastungen durch den schwächeren Bolivar gewarnt hatte, zog Procter & Gamble (P&G) am Donnerstag nach. Der weltgrößte Konsumgüterkonzern senkte seine erst Ende Januar angehobene Prognose für den Gewinn je Aktie (EPS) für das laufende Quartal und das am 30. Juni endende Geschäftsjahr.

Für das dritte Jahresviertel rechnet der Konzern mit einer Belastung des EPS durch die Bolivar-Schwäche von einem Cent. Entsprechend senkte das Unternehmen seine Prognose von bisher 91 bis 97 auf 90 bis 96 Cent. Am oberen Ende würden so die Erwartungen des Marktes, die derzeit bei 96 Cent liegen, gerade noch erfüllt. Für das laufende Jahr senkte P&G die Prognose um 3 Cent auf 3,94 bis 4,04 Dollar.

Experten hatten allerdings bisher mit dem Erreichen des oberen Endes der bisherigen Spanne bei 4,07 Dollar gerechnet. In einer ersten Reaktion gaben P&G-Aktien im nachbörslichen Handel um ein knappes Prozent nach.

  • dpa
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