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Konzernspitze Metro-Aufseher erwarten starke Führung

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Weitere Schwäche in der Führung

Damit es nicht wieder zum Eklat kommt, ist es wichtig, dass Haniel und Schmidt-Ruthenbeck an einem Strang ziehen. Und als Chefkontrolleur muss Franz Markus Haniel den Metro-Aufsichtsrat hinter sich sammeln, er darf nicht wieder zu früh vorpreschen.

Zudem hat das Ganze eine weitere Schwäche in der Metro-Führung entblößt. Obwohl Haniel und Schmidt-Ruthenbeck zusammen mehr als die Hälfte der Metro-Aktien besitzen, besetzen sie im Aufsichtsrat auf der Kapitalseite nur zwei von zehn Posten. Die Familien haben es in der Vergangenheit wohl nie für nötig gehalten, sich die ihnen theoretisch zustehenden fünf Sitze auch zu sichern.

Bis jetzt. An die Spitze des Aufsichtsrats gerückt, könnte Franz Markus Haniel versuchen, die Interessen der Familien besser abzusichern. Regulär ginge das erst im Jahr 2013, wenn sieben der Kontrolleure ihre Plätze vertragsgemäß räumen. Nicht ausgeschlossen wird aber, dass einige Metro-Aufseher so lange nicht warten und vorher hinschmeißen. Dann etwa, wenn Franz Markus Haniel die erwartete Führungsstärke nicht beweist. "Dann könnte es eine kleine Revolution geben", sagt einer von ihnen.

Mitarbeit: Dieter Fockenbrock

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