Kosmetikbranche L'Oréal will Marktführerschaft in Deutschland ausbauen

L'Oréal will in Deutschland seine Marktposition weiter ausbauen und die Konkurrenten Beiersdorf und Henkel angreifen. Der französische Kosmetikkonzern setzt dazu auf eine Offensive im E-Commerce.
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„Es werden die Unternehmen erfolgreich sein, die sich dem Wandel am besten anpassen können.“ Quelle: Reuters
L'Oréal

„Es werden die Unternehmen erfolgreich sein, die sich dem Wandel am besten anpassen können.“

(Foto: Reuters)

DüsseldorfDer Kosmetikkonzern L'Oréal will den Konkurrenten Beiersdorf und Henkel in Deutschland Marktanteile abjagen. „Wir wollen auch 2017 stärker wachsen als der Markt“, kündigte Deutschland-Chef Fabrice Megarbane am Mittwoch in Düsseldorf an.

Im vergangenen Jahr habe der französische Konzern in Deutschland, seinem weltweit viertgrößten Markt, den Umsatz um vier Prozent auf über 1,25 Milliarden Euro in die Höhe geschraubt, sagte Megarbane. L'Oréal sei damit Marktführer. Der Kosmetikmarkt insgesamt sei in der Bundesrepublik um 2,3 Prozent auf rund 13 Milliarden Euro gewachsen.

Weiter ankurbeln will der Konzern mit Marken wie Lancôme, Vichy, Garnier oder Maybelline sein Geschäft auch durch eine Offensive im E-Commerce: „Es werden die Unternehmen erfolgreich sein, die sich dem Wandel am besten anpassen können.“

L'Oréal arbeitet dabei etwa eng mit Kosmetik-Bloggern zusammen, die vor allem junge Kunden erreichen. Das spiegelt sich auch in der Verteilung der Werbeausgaben wieder. Die Marke Maybelline New York investierte etwa im vergangenen Jahr 67 Prozent ihres Werbe-Etats in die Fernsehwerbung, bereits 32 Prozent flossen in den digitalen Bereich. 2014 seien dies noch 16 Prozent gewesen – der Anteil hat sich verdoppelt.

Wofür die Europäer am meisten ausgeben
Platz 10: Hosen (Damen)
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Mode geht immer: Im Jahr 2016 liegt der Umsatz mit Hosen und Jeans aus dem Bereich Damenbekleidung in Europa bei insgesamt 30,7 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die Herren kommen nur auf einen Umsatz von 26,6 Milliarden Euro.

Quelle: statista.com. Die Rangfolge beruht auf den Daten des Statista Consumer Market Outlook und zeigt die Anteile der wichtigsten Produktkategorien am gesamteuropäischen Inlandsangebot von Fast Moving Consumer Goods und Bekleidung.

Platz 9: T-Shirts und Unterhemden
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Laut der Studie lassen sich die Männer und Frauen aus Europa T-Shirts und Unterhemden jährlich um die 32,4 Milliarden Euro kosten. Der Wachstum in diesem Markt fällt allerdings zurück.

Platz 8: Brot
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Deutsches Brot ist weltweit beliebt, seit 2011 befindet es sich auf dem Weg, zum Weltkulturerbe der Unesco zu werden. Europaweit wird in 2016 Brot in einem Gesamtwert von 34,6 Milliarden Euro gekauft.

Platz 7: Tafelwein
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Laut Statista wurden im vergangenen Jahr allein in Italien rund 20,5 Millionen Hektoliter Wein getrunken. In Europa wird in diesem Jahr Wein im Gesamtwert von 38,9 Milliarden Euro gekauft. Außerdem auf Platz sieben: Lederschuhe.

Platz 6: Käse
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Käse oder Wurst? Die Europäer mögen lieber das Milcherzeugnis. 39,2 Milliarden Euro geben sie dafür im Jahr 2016 aus, für Wurst nur 31 Milliarden.

Platz 5: Aufschnitt, Braten und Fleischwaren
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Dafür schlagen sie beim Fleisch zu: 46,7 Milliarden Euro beträgt der Umsatz in diesem Bereich (ohne Wurstwaren, Schinken und Speck).

Platz 4: salzige und süße Kuchen und Gebäcke
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Nach herzhaft kommt süß – oder in diesem Fall davor, denn Kuchen und Gebäck schaffen es auf Platz 4. 48,8 Milliarden Euro geben die Europäer für die Leckereien aus.

  • rtr
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