Kosmetikfirma Avon hofft auf die Trendwende

Der angeschlagene Kosmetikkonzern Avon scheint sich zu stabilisieren. Gute Absatzzahlen in Brasilien und Russland ließen den Aktienkurs steigen. Und das, obwohl der Umsatz des Konzerns insgesamt rückläufig war.
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Der Kosmetikkonzern kämpft gegen einen schwachen Heimatmarkt. Quelle: dapd

Der Kosmetikkonzern kämpft gegen einen schwachen Heimatmarkt.

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New YorkDank guter Absatzzahlen in Brasilien und Russland hofft der angeschlagene Kosmetikkonzern Avon auf eine Trendwende. Im Schlussquartal seien zwei Prozent mehr Produkte verkauft worden, teilte das US-Unternehmen am Dienstag mit. Trotzdem war der Umsatz rückläufig, er fiel um ein Prozent auf drei Milliarden Dollar. Unter dem Strich schlug der Konzernumbau mit massiven Stellenstreichungen bei den Avon-Beraterinnen zu Buche. Trotz der Fortschritte bei der Restrukturierung weiteten Kosten wie beispielsweise für Abfindungen den Verlust auf rund 162 Millionen Dollar von 400.000 Dollar im Vorjahreszeitraum aus.

Aktionäre schauten erst mal nur auf die positive Entwicklung. Die Aktie legte vorbörslich fast fünf Prozent zu. Avon-Chefin Sherilyn McCoy, die vom US-Mischkonzern Johnson & Johnson zu dem weltgrößten Direktanbieter von Kosmetik kam, machte „erste Zeichen einer Stabilisierung“ fest. Auf dem Heimatmarkt in Nordamerika sieht es allerdings weiter nicht gut aus, dort brach der Umsatz um zwölf Prozent ein.

 

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