Kraft Heinz Lebensmittelkonzern streit 2500 Stellen in Nordamerika

Bis 2017 will Kraft Heinz 1,5 Milliarden Dollar einsparen. Dafür streicht der Lebensmittelkonzern 2500 Arbeitsplätze in den USA und Kanada. Heinz hatte in den letzten eineinhalb Jahren bereits massiv Stellen abgebaut.
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Der Lebensmittelkonzern Kraft Heinz streicht in Nordamerika 2500 Stellen. Quelle: Reuters
Milliardeneinsparungen

Der Lebensmittelkonzern Kraft Heinz streicht in Nordamerika 2500 Stellen.

(Foto: Reuters)

BangaloreDer Lebensmittelkonzern Kraft Heinz streicht 2500 Arbeitsplätze in den USA und Kanada. Darunter seien 700 in der Zentrale in Northfield im US-Bundesstaat Illinois, kündigte das fusionierte Unternehmen am Mittwoch an. Zurzeit beschäftige der Konzern rund 46.000 Mitarbeiter, darunter 1900 in der Zentrale, so Sprecher Michael Mullen. Bis Ende 2017 sollen rund 1,5 Milliarden Dollar eingespart werden.

Im März hatte der Ketchup-Hersteller Heinz, hinter dem die Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway von Star-Investor Warren Buffett sowie der brasilianische Investor 3G Capital stehen, angekündigt, sich mit Kraft zum drittgrößten nordamerikanischen Lebensmittelkonzern zusammenzuschließen. Nach dem mit Berkshire 2013 erfolgten Kauf von Heinz strich 3G über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren 7000 Arbeitsplätze und schloss sechs Werke.

Was sich hinter deutschen Firmennamen verbirgt
Innogy (Energiekonzern, Essen)
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Innogy ist ein Produkt der Aufspaltung von RWE. Das Unternehmen umfasst das Ökostromgeschäft, die Stromnetze und den Vertrieb des Energieriesen. Der Name kombiniert die Begriffe „Innovation“, „Energy“ und „Technology“ und wird bereits seit längerem im RWE-Konzern verwendet. 2002 übernahm der Energieversorger das britische Unternehmen Innogy, das daraufhin in RWE npower umbenannt wurde.

RWE
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Der sogenannte RWE-Tower, Zentrale des Energiekonzerns RWE in Essen. Der Name des Unternehmens steht für Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk.

Haribo (Süßigkeitenhersteller, Bonn)
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1920 gegründete Johann „Hans“ Riegel in Bonn der Süßwarenkonzern Haribo. Die Unternehmensbezeichnung leitet sich aus den beiden ersten Buchstaben des Vor- und Nachnamens von Hans Riegel sowie den beiden ersten Buchstaben des Standortes (Bonn) ab.

Eon (Energiekonzern, Essen)
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Ein Kunstname, der an E wie Energie und „on“ wie einschalten erinnern soll. Den beiden Vorgängerunternehmen, aus denen Eon entstand, merkte man ihre Vergangenheit als preußische Staats-Holdings noch an: VEBA, die „Vereinigte Elektrizitäts- und Bergwerks AG“ und VIAG, die „Vereinigte Industrieunternehmungen AG“.

Uniper (Energiekonzern, Düsseldorf)
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Der Eon-Konzern hat sich aufgespalten. Die neue Gesellschaft, in der die Kraftwerksaktivitäten gebündelt werden, heißt „Uniper“. Der Name ist die Kurzform von „Unique Performance“, das zu deutsch „Einzigartige Leistungsfähigkeit“ bedeutet.

Rewe (Einzelhandelskonzern, Köln)
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Der Name Rewe setzt sich zusammen aus „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“. Der deutsche Handelskonzern wurde am ersten Januar 1927 als Genossenschaft in Köln gegründet.

Uvex (Sportartikel, Arbeitsschutzprodukte)
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Das Fürther Unternehmen Uvex produziert Skibrillen und -helme, Fahrradhelme – und vor allem Arbeitsschutzprodukte wie Sicherheitshandschuhe und -brillen. Der Firmenname ist die Abkürzung für „Ultraviolet excluded“ – denn den UV-Schutz der Brillen zu optimieren sieht Uvex als Kernkompetenz an.

  • rtr
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