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Krise bei Warenhauskette Städtetag warnt vor Karstadt-Schließungen

Kein Karstadt, keine Stadt? Der Deutsche Städtetag warnt vor möglichen Filial-Schließungen der Warenhauskette, da das Umfeld darunter leiden würde. Indes fordert die Gewerkschaft Verdi ein Zukunftskonzept für Karstadt.
09.07.2014 - 08:29 Uhr 1 Kommentar
Eva-Lotta Sjöstedt: Der Rücktritt der ehemaligen Karstadt-Geschäftsführerin hatte in der vergangenen Woche die Debatte um die Warenhauskette befeuert. Quelle: dpa

Eva-Lotta Sjöstedt: Der Rücktritt der ehemaligen Karstadt-Geschäftsführerin hatte in der vergangenen Woche die Debatte um die Warenhauskette befeuert.

(Foto: dpa)

Berlin/Essen Nach dem Rücktritt der Karstadt-Geschäftsführerin Eva-Lotta Sjöstedt hat der Deutsche Städtetag vor den Folgen möglicher Schließungen von Karstadt-Filialen gewarnt. „Wenn Warenhäuser schließen müssen, sinken oft auch die Einkaufsmöglichkeiten im Umfeld“, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy der „Bild"-Zeitung (Mittwochsausgabe). Damit sinke auch die Lebensqualität für die Bevölkerung. Die Städte hofften daher darauf, dass die Karstadt-Warenhäuser bestehen blieben.

Trotz des boomenden Internethandels seien die Kaufhäuser ein wichtiger Faktor für die Attraktivität von Innenstädten, betonte Dedy. Der Deutsche Städtetag setze sich daher seit vielen Jahren dafür ein, dass Innenstädte durch regionale Einzelhandelskonzepte oder über gezieltes Marketing gestärkt würden.

Die Gewerkschaft Verdi forderte ein Zukunftskonzept für die angeschlagene Warenhauskette. „Was es jetzt dringender denn je braucht, sind Sicherheit, Klarheit und Transparenz für die Beschäftigten, nötige Investitionen in die Standorte und ein klares Zukunftskonzept, das auch die Menschen bei Karstadt im Blick hat“, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger der in Essen erscheinenden „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" vom Mittwoch.

„Das ist eine unerträgliche Hängepartie - und eine zermürbende Situation für die Beschäftigten“, sagte Nutzenberger. Die Mitarbeiter hätten in den vergangenen zehn Jahren und über vier Sanierungstarifverträge auf insgesamt rund 700 Millionen Euro verzichtet und so zur Sanierung beigetragen. Jetzt wollten sie „auf der Eigentümerseite Taten sehen“.

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    Die Schwedin Sjöstedt hatte am Montag nach nicht einmal fünf Monaten im Amt ihren Posten als Geschäftsführerin von Karstadt niedergelegt. Als Begründung nannte sie mangelnde Unterstützung durch den Eigentümer Nicolas Berggruen.

    • afp
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    1 Kommentar zu "Krise bei Warenhauskette: Städtetag warnt vor Karstadt-Schließungen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Kein Karstadt, keine Stadt?"

      Als die ersten Einkaufszentren auf den grünen Wiesen in Planung waren, war bereits vorhersehbar, wie es um die bestehenden Einkaufsstraßen bestellt ist, zukünftig !

      Diese Entwicklung war/ist vorhersehbar gewesen, aber wer hat profitiert ?

      Jetzt zu jammern, das die Innenstädte oder Dörfer verlottern, ist billig ! Bekloppte Politik !

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