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Krise des Unglücksfliegers Bei Malaysia Airlines fliegt die Angst mit

Zwei Katastrophen in nur wenigen Monaten: Das könnte zu viel sein für Malaysia Airlines. Über einen Rückzug von der Börse wird nachgedacht. Zunächst schadet sich die Airline mit einem fragwürdigen Überflug weiter.
22.07.2014 - 15:15 Uhr 3 Kommentare

Malaysia-Airlines kämpft gegen Folgen der Flugkatastrophen

Düsseldorf MH17 und MH370 – allein die Flugnummern der beiden Unglücksmaschinen sorgen Passagieren beim Einstieg in eine Maschine der Malaysia Airlines derzeit für ein ungutes Gefühl. Schließlich trägt ihr Flug auch das Kürzel „MH“ im Namen. Wenig zum Aufbau neuen Vertrauens hat die Airline bei den Passagieren von Flug MH4 beigetragen.

Denn wie am Montagabend bekannt wurde, umflog die Maschine am Sonntag auf dem Weg von Kuala Lumpur nach London zwar die Ostukraine. Doch die Ausweichroute führte ausgerechnet über Syrien. MH4 war nach Angaben der Flugradar-Website „Flightradar24“ sogar der einzige interkontinentale Flug, der im Luftraum des Bürgerkriegslandes unterwegs war.

Die Reaktion der malaysischen National-Airline fiel dürftig aus. Die Route über Syrien sei schließlich von der Internationale Zivilflugorganisation ICAO freigegeben gewesen, teilte Malaysia Airlines mit. In sozialen Netzwerken hagelte es dennoch Kritik.

Nur ein Flieger ist am Sonntag über Syrien unterwegs – es ist der Flug MH4 der Malaysia Airlines. Quelle: Screenshot Flightradar24

Nur ein Flieger ist am Sonntag über Syrien unterwegs – es ist der Flug MH4 der Malaysia Airlines.

Malaysia Airlines steckte schon nach dem Verschwinden von MH370 in einer tiefen wirtschaftlichen Krise. Jetzt hat sich die Lage noch einmal verschärft. „Den Luxus von Zeit haben sie nicht“, sagt Mohsin Aziz, Luftfahrt-Analyst der Maybank in Kuala Lumpur. „Malaysia Airlines hat keine gute Bilanz, und das Unternehmen kämpft mit einem Imageprobleme.“ Aziz sagt drastische Maßnahmen voraus.

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    Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, soll die Fluggesellschaft im Kampf gegen die Krise sogar darüber nachdenken, sich von der Börse zurückzuziehen. Entsprechende Pläne wolle das Management in dieser Woche dem Staatsfonds Khazanah Nasional vorstellen, der die Mehrheit an Malaysia Airlines hält.

    Airline-Chef kämpft mit Arbeitnehmervertretern
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    3 Kommentare zu "Krise des Unglücksfliegers: Bei Malaysia Airlines fliegt die Angst mit"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das finde ich auch bedenklich.Viel schlimmer finde ich das Verhalten der Pro Russischen Rebellen gegenüber den Toten. So eine Respektlosigkeit schlägt dem Fass den Boden raus. Ich bin auch schon mehrmals mit Malaysia Airlines geflogen und werde dies solange es die Airline gibt auch wieder tun.

    • US-Präsident Obama ordnet den Verbleib der Wrackteile von Flug MH17 in der Ukraine an.

      Der Weltherrscher hat gesprochen.

      Damit ist der Welt klar, was richtig und falsch ist. Die Gründer des neuen Staates "Neurussland" - in den Medien "pro-russische Separatisten" genannt - kündigten zuvor an, dass sie nach der Blackbox suchen und diese in Russland auswerten lassen. Das ist natürlich ein Widerstand gegen die Weltgewalt USA. Nur die USA können gerecht und neutral die Blackbox auswerten. Wer etwas anderes behauptet ist ein Putinfreund. KLAR! Abtreten.

    • Gerade wird gemeldet, das Malayia-Airlines als "Alternativ-Route" jetzt über Syrien fliegt. Sind die Airline-Chefs von Malayia-Airlines "vollkommen verblödet"? Unfassbar!

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