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Kriselnde Warenhauskette Fusionspläne könnten Sanierungstarifvertrag für Kaufhof verzögern

Die Kaufhof-Manager verhandeln seit Monaten mit der Gewerkschaft Verdi über ein Sanierungspaket. Das könnte vorerst in den Hintergrund geraten.
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„Online gibt es viel bessere Angebote“ – 21.500 Angestellte könnten ihren Job verlieren

DüsseldorfDer geplante Sanierungstarifvertrag für die kriselnde Warenhauskette Kaufhof könnte angesichts der Fusionsgespräche mit dem Konkurrenten Karstadt erst einmal in die Warteschleife gehen. Die Tarifkommission der Gewerkschaft Verdi werde voraussichtlich „Tempo aus den Gesprächen nehmen“, bis Klarheit über die Zukunft des Kaufhof herrsche, sagte Verdi-Verhandlungsleiter Bernhard Franke am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters.

„Es macht wenig Sinn, so zu tun, als ob nichts wäre.“ Damit spielte er auf Gespräche über eine mögliche Fusion von Karstadt und Kaufhof an und die damit verbundene Unsicherheiten für die Arbeitnehmer. So sei etwa auch offen, ob mögliche Investitionszusagen des Kaufhof-Managements bei einer Neuaufstellung und einer Fusion mit Karstadt Bestand haben würden.

Das Kaufhof-Management drängt angesichts sinkender Umsätze und Verluste auch auf Kostensenkungen. Im Gegenzug hatte die Kaufhof-Führung Investitionen in die Filialen und eine stärkere Verschränkung des Geschäfts im Internet und in den klassischen Warenhäusern in Aussicht gestellt.

Die Kaufhof-Manager verhandeln seit Monaten mit der Gewerkschaft Verdi über ein Sanierungspaket. Die Gespräche sollen am Freitag fortgesetzt werden.

Zu Wochenbeginn hatten Insider berichtet, die Eigner von Kaufhof und Karstadt, die österreichische Signa und die nordamerikanische HBC, verhandelten über eine Fusion der beiden Warenhausketten. Arbeitnehmervertreter hatten in der Vergangenheit mit Blick auf eine mögliche Allianz der beiden Warenhausriesen vor der Schließung von Standorten und dem Verlust von Arbeitsplätzen gewarnt.

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  • rtr
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