Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kritik an Arbeitsbedingungen Primark vermutet Schwindel bei eingenähten Hilferufen

Zwei der drei in Primark-Kleidungsstücke eingenähte Hilferufe von Arbeitern sind offenbar Fälschungen. Die beiden Zettel seien gleicher Herkunft, die Kleidungsstücke aber in unterschiedlichen Ländern gefertigt worden.
27.06.2014 - 20:39 Uhr Kommentieren
Eine Filiale von Primark: Der Ansturm bleibt gleich hoch. Quelle: dpa

Eine Filiale von Primark: Der Ansturm bleibt gleich hoch.

(Foto: dpa)

Dublin Die Billig-Modekette Primark hält die kürzlich aufgetauchten Hilferufe von Textilarbeitern aller Wahrscheinlichkeit nach für gefälscht. Zwei der eingenähten Zettel seien eindeutig gleicher Herkunft, obwohl das eine Kleidungsstück in Rumänien, das andere in Indien hergestellt worden sei. Beide seien aber 2013 in der selben Filiale im walisischen Swansea verkauft worden, teilte Primark am Freitag in Dublin mit. Im selben Jahr habe es in Swansea eine Ausstellung solcher Etiketten gegeben, bei der Besucher ermutigt worden seien, sie in Kleidung einzunähen. Die Untersuchung des Vorfalls habe Primark zu der Schlussfolgerung geführt, dass es sich wahrscheinlich um einen Streich handele.

Eine weitere Mitteilung, die in Nordirland aufgetaucht war, werde noch untersucht, hieß es weiter. Ermittelt werde dazu in Großbritannien und in China. Auf die unterschiedlichen Herkunftsländer der beiden Kleidungsstücke in Swansea hatte das Unternehmen bereits am Mittwoch hingewiesen.

Von den Hilferufen, die in Kleider und Hosen eingenäht waren, hatten Kunden berichtet. „Forced to work exhausting hours“ (zur Arbeit bis zur Erschöpfung gezwungen) stand auf einem Zettel, „Degrading working conditions“ (erniedrigende Arbeitsbedingungen) auf einem anderen. In Nordirland soll eine Botschaft zusammen mit einem Gefangenenausweis aus einem chinesischen Arbeitslager vernäht worden sein. Primark betonte erneut, dass sich das Unternehmen für gute Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern einsetzt.

Hilferufe schockieren Primark-Kunden


Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Kritik an Arbeitsbedingungen - Primark vermutet Schwindel bei eingenähten Hilferufen
    0 Kommentare zu "Kritik an Arbeitsbedingungen: Primark vermutet Schwindel bei eingenähten Hilferufen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%