Krombacher Gruppe Privatbrauerei baut Angebot alkoholfreier Produkte aus

Deutschlands größte Privatbrauerei Krombacher baut ihr Angebot alkoholfreier Getränken als zweites Standbein stark aus. Zudem hält das Unternehmen Ausschau nach weiteren Übernahmen.
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Jahrespressekonferenz Krombacher Gruppe in Düsseldorf. Im Bild von links: Stephan Maubach, Vertriebsdirektor Handel und Mitglied der Geschäftsleitung der Krombacher Brauerei, Helmut Schaller, Geschäftsführer Technik der Krombacher Brauerei und Uwe Riehs, Geschäftsführer Marketing der Krombacher Brauerei. Quelle: obs
Krombacher Gruppe

Jahrespressekonferenz Krombacher Gruppe in Düsseldorf. Im Bild von links: Stephan Maubach, Vertriebsdirektor Handel und Mitglied der Geschäftsleitung der Krombacher Brauerei, Helmut Schaller, Geschäftsführer Technik der Krombacher Brauerei und Uwe Riehs, Geschäftsführer Marketing der Krombacher Brauerei.

(Foto: obs)

DüsseldorfDeutschlands größte Privatbrauerei Krombacher baut ihr Angebot alkoholfreier Getränken als zweites Standbein stark aus und hält dabei auch nach weiteren größeren Übernahmen Ausschau. „Die Krombacher-Welt ist bunter und vielfältiger geworden“, sagte Marketing-Geschäftsführer Uwe Riehs am Dienstag zur Bilanz 2016 in Düsseldorf. Knapp 30 Prozent des Gesamtausstoßes entfalle schon auf alkoholfreie Getränke und alkoholfreies Bier. Dieser Anteil werde im bestehenden Geschäft perspektivisch Richtung 40 Prozent zunehmen.

Die Krombacher Gruppe gehe nach einem Rekordjahr 2016 gestärkt ins neue Jahr. Der Umsatz stieg um 3,9 Prozent auf gut 745 Millionen Euro. Der Bierausstoß inklusive Fassbrause und Vitamalz nahm um 3,4 Prozent auf fast 6 Millionen Hektoliter zu. Dazu trugen die Stammmarke Pils, Fassbrause, die Übernahme der Marke Vitamalz und auch eine Listung beim Discounter Aldi bei. Dank der Marke Schweppes stieg bei den Erfrischungsgetränke die Menge um 4 Prozent auf fast eine Million Hektoliter.

Das sind die größten Bierbrauer der Welt
Platz 10: Groupe Castel
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Das französische Traditionsunternehmen BGI / Groupe Castel verkauft nicht nur Bier, sondern auch Wein und Soft Drinks. Insbesondere in Afrika sind die Franzosen mit ihren Marken Castel und Flag gut aufgestellt.

Ausstoß: 29,8 Millionen Hektoliter

*Quelle: Barth-Haas Group/Statista, alle Zahlen für 2014

Platz 9: Kirin
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Die Japaner haben durchaus Sinn für ausgefallene Bierkreationen, entwarfen vor wenigen Jahren ein Frozen Beer. Obwohl die Brauerei, die zum Industriekonglomerat Mitsubishi gehört, ihre Vormachtstellung auf dem Heimatmarkt vor zehn Jahren an Asahi abtreten musste, ist sie global führend.

Ausstoß: 43,1 Millionen Hektoliter

Platz 8: Yanjing
3 von 10

Yanjing ist der Durchstarter in Asien. In rasantem Tempo hat sich das Kleinunternehmen zu einem mächtigen Konzern im asiatischen Raum entwickelt. Die Gründung der Brauerei liegt nur gut 30 Jahre zurück.

Ausstoß: 48,3 Millionen Hektoliter

Platz 7: Molson Coors
4 von 10

Die Erfinder des Dosenbiers sind auch international längst eine Größe. 2012 übernahm das Unternehmen die tschechische Brauereigruppe StarBev, zu der auch Staropramen gehört. Dadurch gehören die Amerikaner vor allem in Osteuropa zu den führenden Brauern.

Ausstoß: 58,1 Millionen Hektoliter

Platz 6: Tsingtao Brewery Group
5 von 10

Die Chinesen haben ihren Einfluss in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut. Als einer der Hauptsponsoren der olympischen Spiele von 2008 in Peking hat sich Tsingtao fest etabliert. Bereits seit 1972 vertreibt die Firma ihre Produkte auch in den USA.

Ausstoß: 70,5 Millionen Hektoliter

Platz 5: China Resources Brewery
6 von 10

Dieses Unternehmen setzt auf Kompetenz aus Europa: Das Joint Venture aus dem chinesischen Unternehmen CR Enterprise und SAB-Miller aus Großbritannien produziert die Marke „Snowbeer“ für den chinesischen Markt. Und das durchaus erfolgreich. Wächst die Marke weiter wie bisher, dürfte bald im Ranking aufsteigen.

Ausstoß: 117,4 Millionen Hektoliter

Platz 4: Carlsberg
7 von 10

Die Dänen haben sich längst von einer regionalen Marke zum Global Player entwickelt. Zu Carlsberg gehören auch die deutsche Kultmarke Astra sowie Lübzer und Holsten.

Ausstoß: 120,3 Millionen Hektoliter

Zusätzlich zu den alkoholfreien Bieren mit einen Restalkohol von unter 0,5 Volumenprozent bringt Krombacher in den nächsten Wochen Biere ganz ohne Alkohol auf den Markt, mit denen man Konsumenten aus dem Erfrischungsgetränkebereich gewinnen will.

Wie bereits bekannt erhöht Krombacher für seine gewerblichen Abnehmer in der Gastronomie Fassbierpreise Ende Januar. Für die gewerblichen Abnehmer im Bereich Handel seien derzeit keine Erhöhungen geplant. Krombacher beschäftigt am Brauereisitz im siegerländischen Krombach nach einem weiteren Arbeitsplatzausbau nunmehr fast 1000 Mitarbeiter.

  • dpa
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