Küchenhersteller Alno-Übernahme durch Investor in trockenen Tüchern

Der Küchenhersteller Alno wird von einem britischen Investor übernommen – das ist nun sicher. Der im Dezember geschlossene notarielle Kaufvertrag ist nun wirksam, die Produktion soll in Kürze wieder aufgenommen werden.
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Für einige Hundert Mitarbeiter bedeutet die Übernahme die Rettung ihrer Jobs. Quelle: dpa
Alno-Zentrale in Pfullendorf (Baden-Württemberg)

Für einige Hundert Mitarbeiter bedeutet die Übernahme die Rettung ihrer Jobs.

(Foto: dpa)

PfullendorfDie Übernahme des Küchenbauers Alno durch einen britischen Investor ist nun endgültig gesichert. Alle wesentlichen Bedingungen für die Wirksamkeit des Kaufvertrags seien erfüllt, teilte Insolvenzverwalter Martin Hörmann am Freitag mit. Damit werde der im Dezember unterschriebene notarielle Kaufvertrag zwischen beiden Seiten wirksam. „Jetzt ist die Gewissheit da, nun kann es losgehen“, sagte Andreas Sandmann, Geschäftsführer der Neuen Alno GmbH – wie das Unternehmen nun heißt – laut Mitteilung. Die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs und der Produktion laufen demnach auf Hochtouren.

Bereits Anfang der Woche hatte Alno angekündigt, noch im ersten Quartal neue Küchen ausliefern zu wollen. Insolvenzverwalter Hörmann hatte Ende November das Ende von Alno verkündet, Mitte Dezember kam die überraschende Rettung: Der britische Investor Riverrock übernahm große Teile von Alno für rund 20 Millionen Euro. Ein sogenannter Massekredit der Briten über sechs Millionen Euro half, den Betrieb zunächst aufrechtzuerhalten. Für einige Hundert Mitarbeiter bedeutet die Übernahme die Rettung ihrer Jobs.

  • dpa
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