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Kundenservice Vom Laden direkt in den Kühlschrank: So will Walmart Amazon ausstechen

Der Kundenservice hat den Umsatz des US-Einzelhändlers gestärkt. Nun will Walmart mit einem neuen Lieferdienst Konkurrent Amazon übertrumpfen.
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Mit einem neuen Lieferdienst will Walmart Amazon übertrumpfen. Quelle: Unternehmen
Walmarts Heimservice

Mit einem neuen Lieferdienst will Walmart Amazon übertrumpfen.

(Foto: Unternehmen)

New York Der Wettkampf zwischen dem Online-Händler Amazon und dem größten Einzelhändler Walmart geht in die nächste Runde. Nachdem Amazon diese Woche die Genehmigung von der Luftfahrtaufsicht FAA bekommen hat, kleine Pakete mit Drohnen auszuliefern, kündigt Walmart an, in Zukunft die Einkäufe direkt im Kühlschrank der Kunden zu platzieren.

Mit dem neuen Service geht Walmart noch einen Schritt weiter als Amazon Key, bei dem die Lieferanten die Einkäufe bisher vor der Tür oder in der Garage abstellen.

Lange hatte es so ausgesehen, als verschliefe Walmart den Trend zum E-Commerce. Doch seit einigen Jahren hat das Unternehmen aus Arkansas massiv aufgeholt. Walmart hat nicht nur den Online-Händler Jet gekauft und integriert. Es hat auch die eigene Präsenz im Internet deutlich verbessert und verstärkt.

Um mit den schnellen Lieferzeiten von Amazon mitzuhalten, garantiert Walmart seit neuestem für bestimmte Produkte auch die Lieferung am nächsten Tag. Außerdem können Kunden schon länger online bestellen und ihre vor dem Supermarkt fertig gepackten Einkaufstüten abholen. Ein Modell, das Amazon mit seiner Supermarktkette Whole Foods imitiert hat.

Diese kundenorientierten Strategien haben im vergangenen Jahr offenbar auch dafür gesorgt, dass Walmart seinen Online-Umsatz in den USA erneut um mehr als 40 Prozent gesteigert hat.

Nun sollen Walmart-Kunden sich mit „InHome Delivery“ direkt den Kühlschrank auffüllen lassen können. Dabei müssen die Lieferanten, die Zugang zu den Küchen der Kunden haben, mindestens seit einem Jahr für Walmart arbeiten. Genaue technische Details sind noch nicht bekannt. Walmart teilte lediglich mit, dass es eine Technologie zum Tür-Öffnen nutzen und die Mitarbeiter mit Kameras ausstatten werde.

Amazon Key basiert sein Programm auf der Technologie der „Smart Garage“ oder des „Smart Lock“. Diese elektronischen Türschlösser funktionieren mit Nummerncodes und sind mit einer Kamera verbunden, die sicherstellt, dass Lieferanten nur das Paket hineinstellen und nicht die Wohnung ausräumen.

Walmart will seinen neuen InHome-Dienst im Herbst zunächst einer Million Kunden in Kansas City, Pittsburgh und Vero Beach in Florida anbieten.

Mehr: Amazon macht Rekordgewinn – und verspricht „Prime“-Kunden Lieferung binnen 24 Stunden.

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