Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kunststoffabfälle Nestlé will Verpackungen umweltfreundlicher machen

Der Nahrungsmittelkonzern sagt dem Plastikmüll den Kampf an. Dabei setzt Nestlé verstärkt auf Papier und wiederverwertbares Plastik.
Kommentieren
Bis 2025 will der Konzern sämtliche Verpackungen für seine Nahrungsmittel wiederverwendbar oder wiederverwertbar machen. Quelle: Bloomberg
Nestlé-Schokoriegel

Bis 2025 will der Konzern sämtliche Verpackungen für seine Nahrungsmittel wiederverwendbar oder wiederverwertbar machen.

(Foto: Bloomberg)

Zürich Keine Plastik-Strohhalme mehr und Nesquik-Kakao in der Papiertüte: Mit Initiativen wie diesen reagiert Nestlé auf den zunehmenden Druck von Politik und Umweltschützern, Kunststoffabfälle zu reduzieren. Ab Februar will der weltgrößte Nahrungsmittelhersteller verstärkt Trinkhalme aus Papier für seine Produkte anbieten, wie Nestlé am Dienstag mitteilte.

Das Thema treibt derzeit viele Konsumgüterkonzerne und Chemiefirmen um – zumal der Druck steigt, dem Problem Herr zu werden: Die Europäische Union einigte sich im Dezember auf ein Verbot bestimmter Einweg-Plastikprodukte wie Trinkhalme oder Besteck, das ab 2021 greifen soll. Damit will die EU die zunehmende Verschmutzung der Meere bekämpfen.

In PET-Flaschen des Konzerns – etwa für Trinkwassermarken wie Henniez – soll zudem bis 2025 bis zu 50 Prozent an wiederverwertetem Plastik stecken. Doch dafür muss dieses auch verfügbar sein. In Länder ohne funktionierende Infrastruktur für eine Abfallwiederverwertung setzt Nestlé auf eine biologisch abbaubare und wiederverwertbare Plastikflasche. Das dafür nötige Granulat entwickeln die Schweizer gemeinsam mit der darauf spezialisierten US-Firma Danimer.

„Wenn wir es absolut nicht verhindern können, dass Plastikverpackungen in die Umwelt gelangen, dann ist es besser sicherzustellen, dass das Material dort nicht für alle Zeit bleibt“, sagte Nestlé-Technologiechef Stefan Palzer. Mit solchen Maßnahmen will Nestlé das Ziel erreichen, bis 2025 sämtliche Verpackungen für seine Nahrungsmittel wiederverwendbar oder wiederverwertbar zu machen.

  • rtr
Startseite

Mehr zu: Kunststoffabfälle - Nestlé will Verpackungen umweltfreundlicher machen

0 Kommentare zu "Kunststoffabfälle: Nestlé will Verpackungen umweltfreundlicher machen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote