Ladendiebstahl Wo dreiste Banden Milliarden erbeuten

Ladendiebstähle laufen immer professioneller ab. Eine aktuelle Studie zeigt, worauf es die Täter abgesehen haben und welchen Schaden sie verursachen. Deutschlands Händler rüsten auf.
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Der Elektronikhändler beobachtet eine Zunahme von Bandendiebstählen. Quelle: Imago
Wachmann vor einem Saturn-Markt

Der Elektronikhändler beobachtet eine Zunahme von Bandendiebstählen.

(Foto: Imago)

DüsseldorfEs läuft fast ab wie bei einem Banküberfall. Zwei Täter lenken das Personal ab, einer sichert den Rückzugsweg an der Tür, einer sitzt im Fluchtauto. Und zwei Person sortieren Arme voll der besten Stücke aus dem Angebot. Und bevor das Personal eingreifen kann, hat die Bande aus dem Outlet-Center Klamotten im Gesamtwert von rund 3000 Euro erbeutet.

„Organisierte Diebesbanden werden immer mehr zum Schrecken der Ladenbesitzer“, beobachtet Frank Horst, Leiter des Forschungsbereichs Inventurdifferenzen und Sicherheit beim Handelsinstitut EHI. Wie eine aktuelle Studie des EHI zeigt, nehmen schwere Ladendiebstähle, zum Beispiel von gesicherter Ware, dramatisch zu. In den vergangenen sieben Jahren haben sie sich mehr als verdoppelt.

Den Einzelhändlern entgehen durch die Diebstähle Einnahmen in Milliardenhöhe. So lagen nach der Studie des EHI die sogenannten Inventurdifferenzen im vergangenen Jahr bei 3,9 Milliarden Euro. Rund 2,1 Milliarden davon gehen auf das Konto von Ladendiebstählen. Den eigenen Mitarbeitern werden knapp 900 Millionen angelastet. Lieferanten und Servicekräften sollen für weitere knapp 300 Millionen verantwortlich sein. Der Rest entfällt auf organisatorische Mängel. An der Studie beteiligt haben sich 110 Unternehmen mit mehr als 20.000 Verkaufsstellen und einem Umsatz von 78,5 Milliarden Euro.

In welchen Städten am meisten geklaut wird
Illustration Ladendiebstahl
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Ausgehend von Daten für 2012, hat das Verbraucherportal preisvergleich.de untersucht, in welchen deutschen Städten am häufigsten geklaut wird. Das Ergebnis in Bildern.

Platz 15: Potsdam
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2012 wurden rund 346.000 Ladendiebstähle in Deutschland bei der Polizei gemeldet. Bei bundesweit rund 456.000 stationären Einzelhandelsgeschäften ergibt sich – statistisch betrachtet – eine Diebstahlquote von 759 Delikten je 1000 Geschäfte. Aber das ist wohl gerade mal eine Bruchzahl der tatsächlichen Delikte. Experten vermuten, dass rund 90 Prozent der Ladendiebstähle nicht zur Anzeige gebracht werden.

In Potsdam wurden 835 angezeigte Diebstähle je 100.000 Einwohner registriert. Damit verbuchte die Landeshauptstadt rund ein Fünftel (22 Prozent) mehr Anzeigen als der Durchschnitt und landet auf Platz 15 des Rankings.

Platz 14: Hannover
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Rund dreimal so häufig wie in Potsdam wurde in Hannoveraner Geschäften geklaut. Hier wurden rund 4400 Ladendiebstähle gemeldet. Niedersachsens Landeshauptstadt hat aber auch deutlich mehr Einwohner und kommt im Durchschnitt mit 831 angezeigten Delikten fast auf denselben Wert wie Potsdam.

Platz 13: Ulm
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Dass nicht immer die anonymen Großstädte „Gangsterhochburgen“ sind, zeigt sich in Ulm. Von den 22 Städten mit den höchsten in der Studie ermittelten Diebstahl-Werten haben lediglich sieben mehr als 500.000 Einwohner. In Ulm wurden durchschnittlich 847 Ladendiebstähle bei der Polizei gemeldet.

Platz 12: Frankfurt am Main
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Frankfurt gilt eigentlich als besonders heißes Pflaster. Was den Ladendiebstahl angeht, landet die größte Stadt Hessens aber nicht mal unter den ersten Zehn: Gemeldet wurden lediglich 852 Delikte pro 100.000 Einwohner.

Die Dunkelziffer, der nicht angezeigten Diebstähle wird bundesweit übrigens auf 33 Millionen geschätzt. Durch sie entstehe ein Schaden von 2,5 Milliarden Euro, schätzen Experte.

Platz 11: Dortmund
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Auch in Dortmund liegt die Quote hoch. In der nordrhein-westfälischen Metropole kam es bei durchschnittlich 865 Ladendiebstähle zur Anzeige.

Ein Grund dafür, dass viele Delikte nicht zur Anzeige gebracht werden, liegt an den niedrigen Beträgen. Häufig steht der Schaden für den betroffenen Händler in keiner Relation zum Arbeitsaufwand einer Anzeige. So haben 47 Prozent der Delikte einen Sachschaden, der im Wert unter 15 Euro liegt. Hinzu kommt, dass viele Inhaber Diebe laufen lassen, weil sie bereits Erfahrungen mit gewalttätigen Reaktionen gemacht haben.

Platz 10: Trier
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Weiter geht's mit der ältesten Stadt Deutschlands. 882 Ladendiebstähle wurden im Durchschnitt pro 100.000 Bewohner registriert, 932 waren es insgesamt. Das sind zwar 152 weniger als im Jahr davor, aber immer noch genug für Platz zehn im Ranking.

Beliebtes Ziel der Täter sind die auch bei Kunden so populären Outletcenter. In Metzingen etwa bieten rund 90 Outlet-Shops aller gängigen Edelmarken auf mehr als 35.000 Quadratmetern Verkaufsfläche ein ideales Jagdrevier für professionelle Diebesbanden. Registrierte die Polizei dort im Jahr 2011 erst zwei Fälle von schwerem organisierten Ladendiebstahl, schlugen die Banden im vergangenen Jahr bereits 32 mal zu.

Laut polizeilicher Kriminalstatistik ist die Zahl der angezeigten Ladendiebstähle in Deutschland 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent auf 365.373 Fälle gestiegen. Doch die Zahl der tatsächlichen Diebstähle ist um ein Vielfaches höher: Denn auch wenn alle Händler betonen, dass jeder Diebstahl zur Anzeige kommt – es wird nur ein Bruchteile der Langfinger überhaupt ertappt.

Die Hitliste der gestohlenen Waren
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23 Kommentare zu "Ladendiebstahl: Wo dreiste Banden Milliarden erbeuten"

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  • P.S. den MP haben wir in den nächsten Jahren dann ja doch noch, der Anfang ist gemacht! ): Der toitsche Blöd(zeitungs)michel wird ruhig schlafen und wacht im özdemirgemäßen Kalifat auf.

  • Herr Pa Pi: Absolut richtig!!
    "Mir tun vor allem die Polizisten leid die Ihre Job machen aber es kommt nichts dabei raus weil die Politik immer nach Links schaut." Da wundert mich schon länger, daß da kein Aufschrei kommt, NICHTS! Oder werden die politisch dermaßen unter Druck gesetzt...?! Wenn sich mal etwas ändern sollte, dann hätte ich etwas Hoffnung, daß sich DA etwas tut, und dann WIRKLICH richtig mit Krawumm.....!

  • Zum zweiten Thema gibt es auch einiges zu schreiben. Ganz ob würde ich die momentane Situation bzw. das verhalten unserer Politiker mit einem Wort ausdrücken.
    Morgentau Plan.Für die meisten ist das Unbekannt oder gar an den Haaren herbei gezogen. Für mich allerdings nicht. Der MP war einer jener Pläne welche die Allierten für Deutschland nach dem Krieg vorgesehen hatten. Dieser wurde dann aber im Angesicht der Stalinistischen Bedrohung doch fallen gelassen da man uns dann doch noch als Puffer Zone brauchte. Der MP sah die Vernichtung des Deutschen Reiches vor. Dieses sollte auf die anderen Länder aufgeteilt werden. Um das Deutschtum zu beseitigen war geplant die Deutsche Sprache zu verbieten und es war ebenfalls vorgesehen das keine Deutschen Kinder mehr gezeugt werden ( was ja von den Allierten vor allem auf seiten der Roten Armee genutzt wurde wofür sich unser Präsident ja groß Herzig Bedankt hat ) um das zu verhindern sollten die Männer unfruchtbar gemacht werden und soweit möglichsollten die Deutschen Frauen entweder von nicht Deutschen Geschwängert werden oder ebenfalls unfruchtbar gemacht werden. Das ist nur ein kleiner teil dieses Planes von dem unsere heutigen Verbündeten nichts mehr wissen wollen.Gehen wir nun in die Gegenwart und schauen uns das an lassen sich doch gut Paralelen ziehen. Es findet hier eine Gezielte Verdrängung, Vermischung und Unterwanderung statt die doch von der Politik gelenkt wird.Wir zahlen Milliarden für Asylanten und Einwanderer auf der anderen Seite gibt es Millionen von Deutschen Kindern die an der Armutsgrenze leben. Den Menschen wird Angst und Bange gemacht und alles dafür getan nicht mehr Kinder zu bekommen.Was mich aber am meisten Schockiert ist der Umstand das so viele Asylanten Muslem Männer sind. Wenn auch nur 5 % von diesen der IS oder der Taliban Aufrufe folgen gibt es ein Massaker und wir Verteidigen unsere Familien dann mit dem Küchenmesser. Es gab mal den Spruch. Nix verstehen ich Deutsch.Bald ist es soweit.

  • Zum Thema Ladendiebstahl und Banden kann ich aus eigener Erfahrung schreiben. In den 90 er Jahren als die erste Einreisefut über Deutschland hereingebrochen war hatten wir masive Probleme mit Banden aus dem ehemaligen Jusoslavien und Albaner. Dazu kamen noch die damals so gennanten Rucksack Deutschen. Die quoten der einzelenen Delikte waren zum teil bei über 80 % bei Migranten, Einwanderer und Asylanten. Die Statistiken des BKA welche jedes Jahr Aktualisiert aber nicht Veröffentlicht werden zeigen das auch ganz klar. In den 90 er Jahren half man sich dann damit in dem man diese Rucksack Deutschen einfach ganz Flott den Bundes Deutschen Ausweis gab und damit konnte man die Statistik wieder etwas gerade biegen da jetzt auch mehr Deutsche Verbrechen verübten. Bei den Kapital Verbrechen sind es um die 90 % nicht Deutsche bzw. solche Deutsche die Eingebürgert wurden. In den JVA sind mehr als 70 % der Inssasen ebenfalls nicht Deutsch oder Eingebürgerte. Wenn man schaut warum diese Zahlen nicht veröffentlicht werden dann heist es doch nur man wolle den Antisemetismus nicht fördern. Mir tun vor allem die Polizisten leid die Ihre Job machen aber es kommt nichts dabei raus weil die Politik immer nach Links schaut. Wir werden uns darauf einstellen müssen das die Kriminalität noch weiter steigt und nichts mehr sicher ist. Als Bürger kann man nicht viel machen und so lange die Menschen hier in Deutschland mehr Angst davor haben in die Rechte Ecke gestellt zu werden als zu Protestieren sieht es schlecht aus. Noch geht es uns zu gut um einen Schritt weiter zu gehen. Es wird auf alle fälle nicht besser sondern noch viel schlimmer werden.

  • Dass Deutschland inzwischen Zielpunkt für Kriminelle und Leistungsunwillige aus aller Welt geworden ist, das pfeifen doch schon die Spatzen von den Dächern. Die direkten Kosten der Migration betragen ca. 40 bis 80 Milliarden € pro Jahr (Netto, also unter Berücksichtigung der Steuern, die Migranten bezahlen).

    Die indirekten Kosten dürften diese Kosten sogar noch weit überschreiten. Aber wie will man verlorene Zukunftsperspektiven und zerbröselnden Rechtsstaat in Geld ausdrücken?

    Welche Ansichten über die Zukunft Deutschlands manche Migranten haben mag aus folgendem Zitat hervorgehen:

    Der in Köln lebende Muslim M.A. Rassoul zu einem Mitglied von „Christen begegnen Muslimen”, im Sept. 1997: „Die Zeit arbeitet für uns. Unsere Frauen haben immer einen dicken Bauch. Die Christinnen haben immer weniger Kinder. Wenn wir 50 Prozent erreicht haben, muss das Grundgesetz weg und der Koran regieren. Die Regierenden müssen Muslime sein. Es muss endlich Schluss sein mit dem Götzendienst der Christen, Jesus als Gott anzubeten.“ (Quelle: Prof. Adelgunde Mertensacker, „Muslime erobern Deutschland“, Lippstadt-1/1998, S. 65):

    Klarer kann man es wohl nicht ausdrücken.

    Der Normalbürger - und dieser bestimmt immerhin die Zusammensetzung der Regierung - ist nicht willens die Gefahren zu erkennen. In der Lage wäre er sehr wohl. Aber Dummheit und Unwissen sind ja so bequem. So kann man weiter zwei mal im Jahr in Urlaub fahren, ein schönes Auto kaufen und sich in seinem Häuschen am Stadtrand verkriechen und die Augen vor der Realität verschließen. Die NoGo-Areas für Deutsche sind ja (noch) weit weg.

    Aber eines ist sicher: Die Quittung wird kommen.

  • @Franz Paul - Die Schäden durch kriminelle Ausländerbanden sind ja ebenfalls indirekt von Politikern verursacht.

    Sie zählen zur Kategorie der Migrationskosten. Diese Kategorie wird absichtlich in keinem Bundehaushalt erwähnt, da sie den Deutschen die Augen öffnen würde, was da so abgeht.

    Der Philosoph Sloterdijk hat es in einer Fernsehtalkshow auf den Punkt gebracht (aus dem Gedächtnis zitiert): "Unter der Prämisse, dass wir kein Einwanderungsland seien, hat in den letzten Jahrzehnten eine Einwanderung nach Deutschland stattgefunden, die größer ist als die Einwanderung in die meisten klassischen Einwanderungsländer; einschließlich USA."

    Die Kosten und - wesentlich schwerwiegender - darüber hinaus Kultur- sowie Geselleschafts-zerstörende Wirkung wird heute nur in Ansätzen erkannt. Und wer es erkannt hat und offen warnt, der wird sofort in die braune Ecke gestellt und verleumdet.

    So kann sich eine Gesellschaft selbst zerstören. Und das unter aktiver Mitwirkung der Politik.

  • Ach was, was sind denn schon ein paar kleinkriminelle Ausländerbanden gegen das was unsere eigenen Politiker so treiben. Drogenabhängig und pädophil geworden durch die dröge Langeweile ihrer Tätigkeit sind sie hauptsächlich interessiert, das Volk auszubeuten, welches ihr Luxusleben finanziert. Der Schaden, den sie anrichten. ist um ein vielfaches größer.

  • "Das System in diesem Land ist krank."
    Stimmt! Wahrscheinlich muß es aber erst noch viel schlimmer werden, bevor die träge Masse endlich aufwacht und rebelliert, erst danach kann etwas besser werden!

  • Man muss doch mittlerweile alles sichern, wegschließen und überwachen lassen.

    Und wenn ein Privatier oder ein Unternehmen Kameras zur Überwachung einsetzt, schreien die Datenschützer wegen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht.

    Etliche Gewalttäter wurden anhand Überwachungsvideos identifiziert. Nur so konnte eine Strafverfolgung überhaupt eingeleitet werden.

    Gäbe es nicht die immer stärker werdenden destruktiven Kräfte (der links-liberalen Politik sei es gedankt), müsste auch nicht von der Gegenseite immer stärker und kostenintensiver aufgerüstet werden.

    Es kann nicht sein, dass die einen sich etwas schaffen und dafür Geld und Mühe investieren und dies von Taugenichtsen wieder zerstört wird.

    Wenn wir uns selbst schützen müssen, weil die Politik versagt, dann werden dies auch noch tun.

    Womit wir uns aber nicht anfreunden werden, ist dann die Kritik seitens der Politik gegenüber der Art und Weise, wie wir uns unser Hab und Gut zu schützen wissen.

    Das System in diesem Land ist krank. Das können die Foren Wächter hundertmal löschen, es ändert nichts am kranken Mann.

    Und wenn man stets die USA hier lobend erwähnt, die USA als unser Vorbild, warum nimmt sich Deutschland nicht auch das amerikanische Justizsystem zum Vorbild.

    Schnellgerichte und abschreckende Strafen und Inhaftierung auch bei geringen Vergehen, Fingerabdruck- und DNA Abnahme, würden sicherlich helfen.

    Würden uns genauso helfen, wie sie den USA bei Bekämpfung von Vandalismus und Verbrechen bereits erfolgreich geholfen haben.

  • Wenn es um professionelle Diebesbanden in Deutschland geht, so sind dies zumeist gut organisierte Banden aus dem Ausland.

    Sehr effizient, engagiert und nachhaltig gehen sie ihrer täglich Arbeit nach.

    Wäre wünschenswert, wenn alle Migranten in Deutschland solche Eigenschaften sich als Vorbild für den guten Zweck, für das Positive, zum Beispiel nehmen würden.

    Dann gäbe es auch keine Ausländerfeindlichkeit oder gar Rassismus in diesem Land.

    Daher: keine Toleranz gegenüber den Intoleranten.

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