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Landwirtschaft Wie Spaniens Bauern gegen die Orangen-Krise kämpfen

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Mit Crowdfarming gegen die Krise
Neue Giganten für den Acker
Mähdrescher CR 10.90 der Firma New Holland
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Der Mähdrescher hält im Guinness Buch der Rekorde den Weltrekord für die „größte in acht Stunden geerntete Menge Weizen“ – 797 Tonnen. Der etwa 700.000 Euro teure und 653 PS starke Mähdrescher hat beim Rekord 80,2 Hektar Felder geerntet.

Mehr zur Agritechnica 2015.

(Foto: dpa)
Trecker von Deutz Fahr
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Der Traktor fährt in der Klasse der Maschinen über 200 PS. Insgesamt gibt es drei Traktoren, die mit 7,8 Liter-Motoren der Deutz AG ausgestatten sind. Die brillantschwarze „Warrior-Edition“ ist ein limitiertes Sondermodell.

(Foto: dpa)
Fendt Grip Assistant
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Mit dem neuen Assistenzsystem von Fendt werden Traktorfahrer bei der Wahl der richtigen Ballastierung und bei der Einstellung des korrekten Reifendruckes gezielt unterstützt.

(Foto: Agritechnica)
TEC AutoLearn
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Der weltweit erste selbstlernende Traktor von John Deere. Das System erkennt sich wiederholende Bedienvorgänge. Nach dreimaliger Wiederholung wird die letzte Sequenz als automatischer Ablauf vorgeschlagen und kann per Knopfdruck in den Speicher übernommen werden.

(Foto: Agritechnica)
Intelligenter Allradantrieb von John Deere
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Das Allrad-Managementsystem verbessert die Effizienz des Traktors, indem es den Allradantrieb abhängig vom Lastzustand automatisch zu- oder abschaltet.

(Foto: )
Pronto 6 DC von Horsch
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Eine kompakte Universaldrillmaschine, die durch ihr geringes Eigengewicht mit großem Tankvolumen auf maximale Leistung und Säqualität ausgelegt ist.

(Foto: Agritechnica)
Leeb PT 330 von Horsch
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Die selbstfahrende Pflanzenschutzspritze mit innovativer Gestängeführung erhielt schon vor zwei Jahren auf der Agritechnica eine Silbermedaille.

(Foto: Agritechnica)

Kinder und Kindeskinder der Landwirte wollen aber einfach nicht weiter gegen Dumpinglöhne in brasilianischen und afrikanischen Großbetrieben ankämpfen und sich für einen Hungerlohn abrackern. Häufig sind sie zudem schon lange Stadtmenschen. Wie eigentlich auch Gonzalo und Gabriel. Sie lebten in Madrid, als die Eltern ihnen 2010 nach dem Tod des Großvaters ein Ultimatum stellten: „Wenn ihr nichts damit macht, verkaufen wir Opas Finca!“

Die Brüder, die zwei weitere Geschwister haben, übernahmen die Finca „aus sentimentalen und idealistischen Gründen“, bereuten es aber bald. Auch als Direktvermarkter von unbehandelten Orangen schrieben sie nur rote Zahlen. Bis ihnen Ende 2015 die Idee des „Crowdfarming“ kam.

Rund 2000 Kunden aus 15 Ländern Europas haben bereits eine Patenschaft für einen oder mehrere neugepflanzte Bäume übernommen. 80 Euro zahlt man das erste Jahr, ab dem zweiten 60. Dafür hat man die geschätzte Jahresernte von 80 Kilo (auch in den ersten Jahren aus fremden Bäumen) zur Verfügung. Unter anderem kann man auch eine Bienen-Familie „adoptieren“.

Orangen, aber auch Clementinen, Honig und Olivenöl kann man abholen oder sich auch schicken lassen. Dann ist das Paket auch in Deutschland innerhalb von zwei Tagen da. Rund 80 Prozent der Baumpaten kommen aus Deutschland. Gonzalo: „Dort gibt es mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit“.

Die älteren Kollegen, die ihm bis vor kurzem noch eine schnelle Pleite prophezeit hatten, „werden immer neugieriger“, sagt der Neu-Landwirt grinsend. Der 30-Jährige weiß, dass er Geld verdienen muss. Seinem Hauptziel, „das Konsumverhalten und die Vertriebsketten zu verändern“, ist er in den letzten Monaten aber schon ein kleines Stückchen näher gekommen. In Valencia setzen auch die Behörden auf ihn.

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  • dpa
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