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Lars Wagener Der Mann der Teemarken – Wagner führt künftig Meßmer und Milford

Lars Wagener, der neue Chef der beiden Teemarken, verfügt über viel Branchenerfahrung – und weiß um die Besonderheiten eines Mittelständlers.
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Wird zunächst den Vertrieb leiten. Quelle: Griesson – de Beukelaer
Lars Wagener

Wird zunächst den Vertrieb leiten.

Das Familienunternehmen Laurens Spethmann Holding (LSH) hat seine offene Führungsfrage beantwortet. Ab dem 1. August wird Lars Wagener den Hersteller der Teemarken Meßmer und Milford führen. Damit steht erneut ein familienfremder Manager an der Spitze des Unternehmens.

Im April 2018 hatte Martina Sandrock nach nur einem Jahr als Vorstandschefin den Mittelständler wieder verlassen. Es hatte Differenzen mit der Familie über die Führung des Unternehmens gegeben, wie es damals hieß. Vorübergehend hatte Aufsichtsratschef Michael Spethmann die Leitung von LSH wieder übernommen.

Wagener wird im Vorstand zunächst den Bereich Vertrieb leiten. Nach einer mehrmonatigen Einarbeitungszeit soll er dann spätestens im März 2019 auf den Vorstandsvorsitz wechseln. Michael Spethmann wird dann wieder in den Aufsichtsrat zurückgehen.

Wagener verfügt über langjährige Branchenerfahrung. Er hat zuletzt beim Obst- und Gemüsevermarkter Greenyard gearbeitet. Dort leitete er mehrere Länder innerhalb der Greenyard-Gruppe von Bremen aus. Zuvor hatte er bei den Konsumgüterkonzernen Mars und Danone sowie beim Kekshersteller Griesson – de Beukelaer Karriere gemacht.

Spethmann lobte, dass Wagener seine Führungskompetenz bereits in Familienunternehmen bewiesen habe – und gezeigt habe, „dass er gut mit der Kultur und Entscheidungsfindung in diesem Umfeld zurechtkommt“. Zugleich betonte Spethmann: „Wir bleiben mit voller Überzeugung ein Familienunternehmen und werden weiterhin als solches denken und handeln.“

Das kann als deutlicher Hinweis darauf interpretiert werden, woran Vorgängerin Sandrock gescheitert ist. Das in vierter Generation geführte Familienunternehmen machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 438 Millionen Euro mit Tee, Süßstoffen, Riegeln und Cerealien.

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